Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Fri, 20.01.2023

Rindermarkt: Deutschland führt weniger Rindfleisch ein

(AMI) Die nach Deutschland importierte Menge Rindfleisch ist im Zeitraum von Januar bis November 2022 gesunken. Rund 6,7 % weniger Rindfleisch wurde nach Deutschland transportiert. Die gesamten Einfuhren lagen bei 335.000 t.

Gegenüber dem Vorjahreszeitraum sind die Importe aus anderen EU-Staaten um 8,6 % gesunken. Dabei stammten etwa 87,7 % des eingeführten Rindfleischs aus der EU. Hauptlieferant waren die Niederlande, die rund ein Viertel des gesamten importierten Rindfleischs lieferten. Allerdings nahmen die Importe aus dem Nachbarland um fast ein Fünftel ab.

Anders ist die Situation mit den Einfuhren aus Drittländern. Diese sind im genannten Zeitraum um 13,2 % erhöht worden. Insbesondere aus südamerikanischen Staaten gelangt mehr Rindfleisch nach Deutschland. Dies hängt mit der Verwendung von Edelteilen aus Südamerika in der Gastronomie zusammen. Im Jahr 2021 waren aufgrund von Corona-Maßnahmen teilweise Kantinen und Restaurants geschlossen. Wegen der Verlagerung der Nachfrage vom Lebensmitteleinzelhandel zurück in die Gastronomie ist der Bedarf an Rindfleisch aus Südamerika 2022 deutlich höher ausgefallen.

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