Mo, 25.11.2024
Fall von Geflügelpest im Landkreis Aurich
(ML, 25.11.2024) In einem Putenzuchtbetrieb mit rund 8.400 Tieren im Landkreis Aurich wurde
die Geflügelpest festgestellt. Die amtlichen Proben wurden im Friedrich-Loeffler-Institut (FLI)
positiv auf das hochpathogene aviäre Influenza-Virus des Subtyps H5N1 getestet. Darauf macht
das niedersächsische Landwirtschaftsministerium (ML) aufmerksam. Der Landkreis Aurich hat
die erforderlichen Schutzmaßnahmen eingerichtet und führt Untersuchungen in
Nachbarbetrieben durch. Die Tiere werden entsprechend den Vorgaben des EU-
Tiergesundheitsrechts tierschutzgerecht getötet. Es handelt sich um den ersten Fall in
Niedersachsen seit Juli dieses Jahres.
Das ML appelliert an die niedersächsischen Betriebe, die Biosicherheitsmaßnahmen unbedingt
strikt einzuhalten. Tierhalterinnen und Tierhalter, die Auffälligkeiten (zum Beispiel vermehrte
Todesfälle oder eine verminderte Futter- und Wasseraufnahme) in ihrem Bestand bemerken,
sollten sich umgehend beim Veterinäramt melden. Bisher gab es 2024 drei Ausbrüche der
Geflügelpest in niedersächsischen Betrieben: Im Januar wurde die anzeigepflichtige Seuche in
einer Hühnerhaltung im Landkreis Emsland und in einer Legehennen-Freilandhaltung im
Landkreis Northeim sowie im Juli in einem Legehennen-Betrieb in der Grafschaft Bentheim
festgestellt. Bei Wildvögeln wurden die jüngsten Nachweise in Niedersachsen im Oktober bei
einem Sturmvogel auf der Insel Baltrum im Landkreis Aurich und im November bei einem
Schwan in der Region Hannover festgestellt. Im Jahr 2023 waren insgesamt 17 Betriebe mit rund
220.700 Tieren betroffen.
Die vollständige Pressemitteilung des ML finden Sie hier: Fall von Geflügelpest im Landkreis Aurich | Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz