Fr, 29.11.2024
Mehr Ausfuhren von Rindern und Rindfleisch aus der EU
(AMI) Die EU hat im Jahr 2024 bisher höhere Exporte an Rindern und Rindfleisch in Drittländer geliefert. Im Zeitraum von Januar bis September dieses Jahres führte das Staatenbündnis im Vorjahresvergleich um 2,2 % größere Mengen aus. Unter den Lieferländern belegen Irland, Polen und die Niederlande nach ihren Marktanteilen die ersten Positionen. Allein aus Irland stammen 29 % der gesamten Ausfuhren in dem genannten Zeitraum. Bei den Abnehmerländern findet der größte Teil der Exporte mit fast einem Drittel im Vereinigtem Königreich sein Ziel, dabei handelt es sich hauptsächlich um Rindfleisch. Lebende Tiere werden seitens der EU besonders nach Israel und dem Libanon geliefert. Unter den Produktgruppen gibt es größere Unterschiede in der Entwicklung der Lieferungen. So sind die Ausfuhren von lebenden Tieren, welche aktuell noch die größten Mengen umfassten, in diesem Jahr bislang um 14,8 % gesunken. Gleichzeitig wurden die Transporte von frischem und gekühltem Rindfleisch in Drittländer um fast ein Viertel ausgebaut. Weltweit wird rund 8 % des gesamten Rindfleisches in der EU erzeugt. Im internationalen Außenhandel spielt Europa nur eine untergeordnete Rolle.