Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Meldungen aus dem Landesverband

Do, 19.12.2024

Langfristig weniger Fleisch in Deutschland hergestellt

(AMI) – In der längerfristigen Entwicklung der Fleischerzeugung sinken in Deutschland die produzierten Mengen. So sind bereits seit 2016 immer weiter sinkende Erzeugungswerte festzustellen. Für das laufende Jahr wird von einer Stabilisierung der Produktion ausgegangen.

Die größten Abnahmeraten sind dabei bei der Erzeugung von Schweinefleisch zu beobachten, allein in den Jahren 2022 und 2023 sanken die hergestellten Tonnagen um 17 %. Die Marktanteile der einzelnen Fleischarten haben sich innerhalb der vergangenen 20 Jahre verschoben. Mit gut 54 % an der Gesamtproduktion bleibt Schweinefleisch weiter die beliebteste Fleischart der Deutschen, wenn auch mit einem sinkenden Trend.

Gleichzeitig wurde die Erzeugung von Geflügel in den vergangenen zwei Jahrzehnten mit einer Steigerungsrate von 48 % von 2004 bis 2024 deutlich ausgebaut und übertrifft mittlerweile die Produktion von Rind- und Kalbfleisch. Fast ein Viertel der Fleischerzeugung wird durch Geflügelfleisch gedeckt. Die hergestellten Größenordnungen bei Schaf- und Ziegenfleisch belegen mit 0,4 % der gesamten Fleischproduktion nur einen Nischenplatz.

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