Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

Unsere Tradition: Die Zukunft sichern

Meldungen aus dem Landesverband

Fr, 24.01.2025

Preisaufschläge für Speisekartoffeln in Niedersachsen später

Bis auf Niedersachsen scheinen jetzt verbreitet Lagerkostenaufschläge für gute Speisekartoffeln möglich zu sein. Beim Rohstoff für die Pommes frites Herstellung kommen die Hausseargumenten weiterhin vor allem aus dem Beneluxraum.

(AMI) Am Speisekartoffelmarkt verschiebt sich die Quelle der Abpacker zunehmend von Flächenlägern zu Kistenlägern, die in der Regel im Westen auch gekühlt sind. Aus Bayern und NRW heißt es, dass die Umstellung zuletzt zügig vorankam. Auch im Norden gibt es Anbieter, die schon aus der Kiste liefern. Mit der Umstellung geht eine Erhöhung der Preise einher, was die zusätzlichen Aufwendungen für die Kistenkühllagerung decken soll. Im Südwesten Deutschlands gab es schon vor Weihnachten mehr, sonst wurden in der Südhälfte des Landes nach Weihnachten hier und Aufschläge gemeldet und am vergangenen Freitag gab die Reka für das Rheinland 4,00 EUR/dt vor. In den Notierungen spiegelt sich das noch nicht immer wieder, weil diese immer noch das allerdings schnell schrumpfende Angebot aus dem Flächenlager in den Vordergrund rücken. Bald dürften diese aber für die Marktversorgung keine Rolle mehr spielen.

Der Heidekartoffelverbund hat sich zum Lagerkostenaufschlag noch nicht geäußert und stellt zu Beginn dieser Woche lediglich fest, dass der Absatz wie in der Vorwoche unverändert gut läuft. Auch sonst wird das Thema Lagerkostenaufschlag im Norden von den Käufern noch eher zurückgestellt, so der Eindruck. Mitunter heißt es, dass man zunächst mal bis Februar abwartet. Im Osten stellt die AMI einzelne Preisaufschläge fest, die aber eher im Bereich von 1,00 bis 2,00 EUR/dt liegen. Die aufnehmende Hand meldet aber teilweise für die kommende Woche, dass der Aufschlag dann deutlicher ausfallen dürfte.

‹ zurück