Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Fr, 21.03.2025

Eierverbrauch 2024: Anstieg trotz Engpässen

(BLE) Im Jahr 2024 stieg der Pro-Kopf-Verbrauch von Eiern auf 249 Stück, was einen Anstieg von 10 Eiern im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Auch die heimische Produktion wuchs auf 15,2 Mrd. Eier, was einem Plus von 3 % entspricht. Trotz einer Eierknappheit in den USA und der Situation in Großbritannien wird die Versorgung zu Ostern als sicher eingeschätzt, auch wenn etwa ein Viertel des Bedarfs in Deutschland importiert werden muss. Der Verbrauch stieg im Vergleich zu 2023 von 239 auf 249 Eier pro Person, was einen Anstieg von mehr als 4 % ausmacht. Der Bestand an Legehennen wuchs auf 51,4 Mio., und auch die Legeleistung stieg von 291 auf 295 Eier pro Henne. Insgesamt wurden 15,2 Mrd. Konsumeier erzeugt, wodurch der Inlandsbedarf zu 72,2 % aus heimischer Produktion gedeckt wurde.

Die Importe von Schaleneiern stiegen 2024 um rund 400 Mio. Stück, und auch die Importe von Eiprodukten nahmen um 7 % zu. Die meisten importierten Eier stammten aus den Niederlanden (76 %), gefolgt von Polen und Belgien. Trotz des hohen Inlandsbedarfs nahmen auch die Ausfuhren von Eiprodukten zu, wobei die Hauptabnehmerländer Polen, Österreich, die Schweiz, Dänemark und die Niederlande waren.

Zum Osterfest erwartet man eine erhöhte Nachfrage, die zu Engpässen bei günstigeren Eiern führen könnte. Jedoch wird die Versorgung schnell wieder normalisiert. Von der Eierknappheit in den USA und Großbritannien gibt es derzeit keine spürbaren Auswirkungen auf dem deutschen Markt, da der Handel mit diesen Ländern nur in geringem Umfang stattfindet. Die Versorgungsbilanz basiert nun auf den Zensuszahlen 2022, was den Vergleich mit früheren Jahren erschwert. Weitere Informationen sind auf https://www.ble.de/DE/BZL/Daten-Berichte/Eier/eier_node.html verfügbar.

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