Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

11.12.2024
Schweinemarkt in Europa
Schwein

(AMI) Die Vorweihnachtszeit belebt den Fleischhandel, der größtenteils flott läuft. Die Nachfrage nach Schlachttieren ist hoch, das Angebot reicht von knapp bedarfsdeckend bis leicht überversorgend, während die Preise stabil bleiben. In Frankreich bleibt der Schlachtschweinepreis seit Anfang November unverändert, und der Markt läuft reibungslos. Belgien verzeichnet höhere Schlachtgewichte und -zahlen als im Vorjahr, bei ebenfalls zügiger Vermarktung. In Dänemark ist der Handel lebhaft, auch wenn Marktteilnehmer vorsichtiger agieren. Spanien kämpft mit knappen Schlachtschweinebeständen und sinkenden Schlachtgewichten, was stabile Preise begünstigt. In Italien übersteigt das Angebot die Nachfrage, wodurch weitere Preisabschläge erwartet werden. In Deutschland verzögern personelle Engpässe den Handel, trotz reger Nachfrage und punktueller Überhänge bleibt der Preis stabil.

11.12.2024
Wechsel in der DBV-Geschäftsführung
Geflügel

(DBV) Der Deutsche Bauernverband beruft Stefanie Sabet zum 1. September 2025 zur neuen Generalsekretärin. Sie tritt damit die Nachfolge von Bernhard Krüsken an, der zu diesem Zeitpunkt nach zwölf erfolgreichen Jahren ausscheidet. Dazu der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied: „Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, Stefanie Sabet für unseren Verband zu gewinnen. Damit stellen wir die Weichen für einen weiterhin starken Bauernverband. Stefanie Sabet ist eine profunde Kennerin der Branche und verfügt über ein großes politisches Netzwerk.“ Stefanie Sabet ist Diplomvolkswirtin. Seit 2017 gehört sie der Geschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie an und ist dort verantwortlich für Europapolitik und Nachhaltigkeit. Zudem leitet sie seit 2018 die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss.

11.12.2024
ASP-Bekämpfung erfordert mehr als Zäune
Schwein

Laut neuen Erkenntnissen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) können Zäune die Ausbreitung der ASP zwar begrenzen, sind jedoch nur in Kombination mit weiteren Maßnahmen effektiv. Die Analyse weist auch auf die mögliche Rolle von Insekten bei der Virusübertragung hin und betont den Bedarf an weiterer Forschung in diesem Bereich. Die vollständige Meldung finden Sie unter:

https://www.efsa.europa.eu/de/news/african-swine-fever-fences-alone-arent-enough

11.12.2024
China weltweit größter Erzeuger von Schweinefleisch
Schwein

(AMI) China bleibt an der Spitze der weltweiten Schweinefleischproduzenten. Für das Jahr 2024 wird dort eine Produktion von 56,8 Mio. Tonnen erwartet. Die Bestände konnten, nach den Verlusten durch die Afrikanische Schweinepest, wieder aufgebaut werden. Im Jahr 2024 könnte fast 46 % der globalen Schweinefleischproduktion aus China stammen. Während die Produktion in Ländern wie den USA, Brasilien, Spanien und Russland deutlich gestiegen ist, mussten Deutschland und Polen zweistellige Rückgänge verzeichnen.

Insgesamt entfallen über drei Viertel der weltweiten Schweinefleischproduktion auf die Top 10 der größten Hersteller.

11.12.2024
Aktualisierte Thünen-Steckbriefe zur Nutztierhaltung
Geflügel

Wie viel Fleisch und Milch werden in Deutschland produziert? Welche Betriebsstrukturen dominieren und wie gestaltet sich die Nachfrage nach Produkten? Antworten darauf geben die Thünen-Steckbriefe zur Nutztierhaltung, die seit 2017 umfassende Einblicke liefern. Diese werden jährlich aktualisiert, zuletzt mit Daten bis 2023, in einigen Bereichen sogar bis 2024. Das Dossier „Nutztierhaltung und Fleischproduktion“ sowie die aktuellen Steckbriefe sind auf der Website des Thünen-Instituts abrufbar unter https://www.thuenen.de/de/themenfelder/nutztierhaltung-und-aquakultur/nutztierhaltung-und-fleischproduktion-in-deutschland

06.12.2024
China ist weltweit der größte Erzeuger von Schweinefleisch
Schwein

(AMI) – In der Hitliste der globalen Schweinefleischproduzenten belegt China schon seit Jahren mit deutlichem Abstand die Führungsposition. Für das Jahr 2024 wird im Land der Mitte eine hergestellte Menge Schweinefleisch von 56,8 Mio. t erwartet.

Damit befindet sich die Produktion etwa auf dem Niveau von 2014. In den Jahren 2019 und 2020 kam es zu massiven Einbrüchen in der chinesischen Schweinehaltung durch die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest. Mittlerweile sind die Schweinebestände dort wieder ausgebaut worden. 2024 dürfte fast 46 % des in der Welt erzeugten Schweinefleisches in China erzeugt werden. Auf den zweiten und dritten Plätzen in diesem Ranking folgen die USA und danach Spanien.

Beim Blick auf die längerfristige Entwicklung der Produktion von Schweinefleisch in den Jahren von 2014 bis 2024 gibt es sehr unterschiedliche Tendenzen. Während deutliche Zuwächse aus den USA, Brasilien und Spanien sowie Russland gemeldet werden, sind zweistellige Rückgänge in Deutschland und Polen festzustellen. Insgesamt werden von den TOP 10 der Schweinefleisch produzierenden Länder mehr als drei Viertel der Gesamtmenge produziert.

06.12.2024
Berliner Forum: Mehr Tierwohl scheitert oft am Recht
Geflügel

(DBV) Tierhalter möchten ihre Ställe tiergerechter gestalten, stoßen jedoch oft auf genehmigungsrechtliche Hürden. Baurechtliche Vorgaben sowie Immissions- und Naturschutzregelungen verhindern häufig notwendige Umbauten. Bundesbauministerin Geywitz verwies auf eine Änderung des Baugesetzbuches, die Stallumbauten erleichtern solle. Landwirte wie Bernhard Schürmann kritisierten jedoch, dass diese nur Mastschweine, nicht aber Geflügel betrifft. Die Diskussion zeigte, dass der gesellschaftliche Anspruch an mehr Tierwohl oft an rechtlichen Hürden scheitert. Förderprogramme können helfen, doch Planungssicherheit bleibt entscheidend. Betriebe dürften im Dickicht der gesellschaftlichen und rechtlichen Anforderungen bei der Anpassung an Tierwohlerfordernisse nicht allein gelassen werden. Das Recht solle Landwirte bei tierwohlgerechter Haltung unterstützen, statt es zu verhindern.