Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

Unsere Tradition: Die Zukunft sichern

Auf dem neusten Stand

Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

01.11.2024
Tierarzneimittel Versorgungssicherheit
Geflügel

(BVL) Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat am 21. Oktober 2024 in der Volksrepublik China eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding – MoU) mit dem chinesischen Institut für Kontrollen von Tierarzneimitteln (IVDC) unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist es, die Zusammenarbeit im Bereich der Qualität von Tierarzneimittelwirkstoffen zu sichern und zu verbessern. Mit Unterzeichnung des MoU wird der Weg für weitere bilaterale Kooperationen seitens BVL mit dem IVDC geebnet. Zukünftig wollen sich beide Behörden regelmäßig über die Rechtsgrundlagen und die Qualitätsanforderungen an Wirkstoffe von Tierarzneimitteln austauschen. Wichtige Themen sind unter anderem auch der Einsatz von Antibiotika, Datenmanagement mittels Künstlicher Intelligenz (KI) und Inspektionen zur Sicherung einer stetig hohen Qualität von Tierarzneimittelwirkstoffen. China ist weltweit einer der großen Exporteure von Arzneimittelwirkstoffen, auf die auch die deutsche Industrie für die Herstellung von Tierarzneimitteln angewiesen ist. Insbesondere bei der Belieferung mit Wirkstoffen für Antibiotika und Antiparasitika für Tierarzneimittel nimmt China eine wichtige Rolle ein. Aus diesem Grund startete das BVL bereits 2016 eine Initiative, um eine Zusammenarbeit mit den für Tierarzneimittel zuständigen Stellen in China aufzubauen. In Folge fanden mehrere bilaterale Workshops zu dem Thema statt.

01.11.2024
In-Ovo-Technologie aus Deutschland in immer mehr Ländern im Einsatz
Geflügel

Die In-Ovo-Technologie wird seit 2022 in Deutschland angewendet und zunehmend auch in anderen europäischen Ländern, den USA und Japan geschätzt. Das US-Unternehmen Innovate Animal Ag analysiert im Bericht „In-Ovo Sexing Quarterly Roundup Q3 2024“ weltweite Entwicklungen zur Geschlechtsbestimmung im Ei und zeigt, dass deutsche Technologien eine zentrale Rolle spielen. Cheggy ist bereits in mehreren europäischen Brütereien im Einsatz. Die Schweizer Eierwirtschaft kündigte an, ab 2025 auf In-Ovo-Geschlechtsbestimmung zu setzen und Kükentöten zu beenden. Das israelische Unternehmen EggXYT arbeitet mit dem japanischen Eierproduzenten Amuse Inc. zusammen, um Kükentöten mittels genetischer Marker zu vermeiden. NestFresh, ein US-Eierproduzent, will als Erster die In-Ovo-Technologie in der gesamten Produktionslinie einsetzen. Die ersten zertifizierten Eier sollen Mitte 2025 auf den Markt kommen.

01.11.2024
Informationstagung zu Agri-PV
Bioenergie

Sie interessieren sich für Agri-PV-Anlagen, die Landwirtschaft und Stromerzeugung kombinieren, die nicht zu erbschafts- und schenkungssteuerlichen Problemen führen und auch einen erheblichen Wertverlust der landwirtschaftlichen Flächen vermeiden? Dann kommen Sie am 25.11.2024 zu der Agri-PV-Infoveranstaltung des Nds. Landvolkes und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Sie können sich über die Internetseite des Landvolkes (https://landvolk.net/termine/informationstagung-zu-agri-pv/) anmelden.

Ort: Haag´s Hotel Niedersachsenhof, Lindhooper Str. 97, 27283 Verden (Aller)

Datum: Montag, 25.11.2024

Uhrzeit: Beginn 9.30 Uhr

Veranstalter: Landvolk Niedersachsen, LWK Niedersachsen

Teilnahmeentgelt: 149,00 Euro brutto inkl. Tagungsunterlagen und Verpflegung

01.11.2024
Erzeugung von Schweinefleisch dürfte unverändert bleiben
Schwein

(AMI) – In der Schätzung für das kommende Jahr wird mit einer knappen Stabilisierung der in der EU produzierten Menge an Schweinefleisch gerechnet. Bereits in den ersten sieben Monaten dieses Jahres stieg die Erzeugung der EU-Länder insgesamt um 3 % gegenüber den Vorjahreswerten.

Aufgrund des größeren Angebotes bei gleichzeitig einer zeitweise verhaltenen Nachfrage sanken die Preise in der EU 2024 bislang um gut 8 % im Vergleich zum Vorjahr. Wegen der reduzierten Ferkel- und Futterpreise blieb die Schweinehaltung trotzdem wirtschaftlich. Ein Risiko für die Schweinehaltung stellt die fortlaufende Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest dar. Beim Verbrauch wird für das laufende Jahr eine leichte Verringerung auf 30,9 kg pro Kopf geschätzt. Für 2024 wird beim Pro-Kopf-Verzehr eine Stabilisierung der konsumierten Mengen erwartet.   

Im Außenhandel nahm Spanien weiter den ersten Platz unter den TOP-Exporteuren ein. Das Hauptabnehmerland für europäisches Schweinefleisch blieb im Jahr 2023 erneut China. Nach dem Ausbau der chinesischen Schweinehaltung verringerte sich der Importbedarf sehr drastisch. Die Aktivitäten im Außenhandel entwickeln sich insgesamt leicht rückläufig, wobei das im internationalen Vergleich hohe Preisniveau eine große Herausforderung für europäische Exporteure ist.

01.11.2024
Einlagerung von Schweinefleisch sinkt
Schwein

(AMI) – Die von Januar bis September 2024 durchschnittlich eingelagerte Menge an Schweinefleisch in den Kühlhäusern des Verbandes Deutscher Kühlhäuser und Kühllogistikunternehmen (VDKL) fiel etwas höher als im Vorjahr aber nur etwa halb so groß wie 2022 aus.

Im Mittel wurden im aktuellen Jahr 97.000 t Schweinefleisch eingelagert, wobei die monatlichen Lagerbestände seit Juli abnahmen. Aufgrund hoher Kosten für Energie ist die Einlagerung von Schweinefleisch nicht mehr so lukrativ wie vor zwei Jahren. Hinzu kommt, dass die Verfügbarkeit von Schlachtschweinen zeitweise gering ist und durch das vergleichsweise hohe Preisniveau weniger Fleisch eingelagert wird. Besonders in der zweiten Jahreshälfte von 2022 nahm die für Schweinefleisch verwendete Lagerkapazität drastisch ab.

Im Vergleich mit anderen Warengruppen beansprucht Schweinefleisch daher wenig Platz in den deutschen Gefrier- und Kühlhäusern. Mit einem Anteil von 8 % der Kapazitäten wurde im September eine relativ geringe Menge Schweinefleisch eingelagert. Deutlich höhere Anteile an der Belegung des Lagerplatzes hatten allgemeine Tiefkühlkost, Backwaren, Fische und Meeresfrüchte sowie Eiskrem.

30.10.2024
Vermarktung von Schlachtschweinen stockt
Schwein

(AMI) Während das Angebot an Schlachtschweinen weiter umfangreich bleibt, schränkt die kurze Schlachtwoche den Bedarf zusätzlich ein. Trotz des deutlichen Preisrückgangs in der vergangenen Woche gestaltet sich die Vermarktung dementsprechend nicht überall einfach. Dass Tiere in die kommende Woche geschoben werden, dürfte keine Ausnahme sein. Zwar zeigt sich der Markt dabei immer noch mit regionalen Unterschieden, knapp ist das Angebot inzwischen aber nirgendwo mehr. Vielmehr nehmen sowohl die Schlachtzahlen als auch die Schlachtgewichte stetig weiter zu und Angebotsdruck besteht weiterhin. Entsprechend hat auch der Druck von Seiten der Schlachtunternehmen Bestand.

30.10.2024
Schweinefleischerzeugung dürfte unverändert bleiben
Schwein

(AMI) Für das kommende Jahr wird eine leichte Stabilisierung der Schweinefleischproduktion in der EU erwartet. Bereits in den ersten sieben Monaten dieses Jahres erhöhte sich die Produktion in den EU-Ländern insgesamt um 3 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das größere Angebot, kombiniert mit einer zeitweise schwächeren Nachfrage, führte 2024 bislang zu einem Preisrückgang von rund 8 % im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch blieb die Schweinehaltung dank gesunkener Ferkel- und Futterpreise wirtschaftlich tragfähig. Eine anhaltende Herausforderung stellt die fortschreitende Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest dar. Beim Verbrauch wird für dieses Jahr ein leichter Rückgang auf 30,9 kg pro Kopf erwartet, während für 2024 eine Stabilisierung des Pro-Kopf-Konsums prognostiziert wird.

Im Außenhandel bleibt Spanien führend unter den Top-Exporteuren, und China blieb auch 2023 der größte Abnehmer von europäischem Schweinefleisch. Durch den Ausbau der chinesischen Schweinehaltung sank der Importbedarf jedoch erheblich. Insgesamt zeigt sich die Entwicklung des Außenhandels leicht rückläufig, wobei das im internationalen Vergleich hohe Preisniveau eine bedeutende Herausforderung für europäische Exporteure darstellt.

30.10.2024
Tierseuchen: Kein zusätzliches Geld aus der EU
Schwein

(AgE) EU-Gesundheitskommissarin Kyriakides lehnt zusätzliche EU-Mittel für die Tierseuchenbekämpfung ab. In der Anhörung im Europaparlament am 22.10. erklärte sie, dass kurzfristig keine weiteren Gelder zur Verfügung stünden. Dario Nardella (S&D) kritisierte das Fehlen europäischer Unterstützung, besonders bei der Blauzungenkrankheit, und forderte einen EU-weiten Impfstoff gegen ASP. Auch Hilde Vautmans betonte die Notwendigkeit einer besseren Bereitstellung einheitlich zugelassener Impfstoffe im Binnenmarkt. Csaba Dömötör (PfE) forderte eine deutliche Erhöhung des EU-Budgets zur Seuchenbekämpfung.

25.10.2024
Rindermarkt: Schlachtrinderpreise trotz regionaler Unterschiede stabil
Milch und Rind

(AMI) Im Bereich der Jungbullen wird von Seiten der Schlachtunternehmen nach wie vor Druck ausgeübt, der stockende Fleischmarkt bereitet Schwierigkeiten. Andererseits scheinen die Mengen sogar wieder etwas kleiner zu werden, aufgrund der laufenden Feldarbeiten werden die Tiere teilweise nur verzögert abgeliefert. Entsprechend gibt es regional zwar Preisschwächen und Hauspreise, in der Summe bleibt die Preisempfehlung aber unverändert. Auch bei den Schlachtkühen werden fortgesetzt stabile Preise gemeldet. Anders als bei den männlichen Tieren sind die Stückzahlen hier aber eher etwas zu knapp, der herrschende Bedarf kann nicht immer zeitnah gedeckt werden.