Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

06.09.2024
Rindermarkt: Ruhige Nachfrage nach Nutzkälbern
Milch und Rind

(AMI) Das Kaufinteresse an schwarzbunten Nutzkälbern gestaltet sich weiterhin verhalten. Teilweise wird von einem zunehmenden Angebot berichtet, regional fällt dieses jedoch anhaltend begrenzt aus.

Die Preise werden nochmals nach unten korrigiert, wobei besonders die leichteren Kälber nur mit größeren Preisrücknahmen zu vermarkten sind. Regional wird der Handel wegen Infektionen mit dem Blauzungenvirus erschwert. Marktbeteiligte rechnen in der kommenden Woche erneut mit schwächeren Erlösen.

Der Handel mit Fleckviehkälbern läuft größtenteils ausgeglichen. Im Mittel konnten sich die Preise bei einem zügigen Marktverlauf minimal befestigen. Kurzfristig werden unveränderte Preise erwartet.

06.09.2024
Alles auf Start: UP!
Milch und Rind

(DBV) Alles auf Start: UP! Am 12. September 2024 führt der DBV in Zusammenarbeit mit weiteren Stakeholdern die jährliche Veranstaltungsreihe „Alles auf Start: UP!“ in Berlin fort. Ziel ist die stärkere Vernetzung der Landwirtschaft mit Startups aus der Agrar- und Foodbranche. Zur Anmeldung geht es hier

06.09.2024
EUDR: Verschiebung weiterhin unklar
Milch und Rind

(DBV) Die Entwaldungsverordnung (EUDR) soll am 30. Dezember 2024 in Kraft treten. Von der VO ist die heimische Erzeugung von Rind, Holz und Soja betroffen. Zahlreiche Verbände, EU-Mitgliedsstaaten und auch Drittstaaten fordern aufgrund vieler offener Fragen und fehlender Infrastruktur eine Verschiebung der EUDR. Hier wäre jetzt die Kommission am Zug. Der DBV wird weiter für Verschiebung, Praxistauglichkeit und Ausnahme der heimischen Erzeugung einsetzen.

06.09.2024
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) Aufgrund der warmen Witterung und fortschreitenden Blauzungenerkrankung hält der saisonale Rückgang der Milchanlieferung auch in der 34. KW an; so waren es 0,9% weniger Milch als in der Vorwoche und 0,5 % weniger als in der Vorjahreswoche. Inwieweit der Rückgang, eigentlich saisonal typisch, weiter abflacht, bleibt abzuwarten. Die hohe Fettnachfrage spiegelt sich in den anziehenden Preisen auf dem Buttermarkt wieder, die aktuell Höchststände erreichen: Blockbutter mit 7,80 – 8,30 EUR/kg und abgepackte Butter mit 7,05 – 7,55 EUR/kg (Kempten, 4.9.24). Auch auf den Käse- und Pulvermärkten sind steigende bzw. festere Preistendenzen zu beobachten. In den Schnittkäseverhandlungen werden Preisaufschläge gefordert. Die Binnennachfrage nach Magermilch- und Vollmilchpulver hat sich mit dem Ferienende belebt.

Beim GDT-Tender am 3. September 2024 wurden im Schnitt über alle Produkte und Zeiträume um 0,4% geringere Preise als beim letzten Handelstermin realisiert. Die gehandelten Mengen stiegen auf 38.346t um 9,8%.

06.09.2024
Getreidekurse beenden Abwärtsbewegung
Pflanzen

Die Weizennotierungen befestigen sich mit der Belebung der internationalen Nachfrage bei gleichzeitig kleiner EU-Exportüberschussprognose deutlich.

(AMI) Die Weizennotierungen an der Pariser Börse beenden den Schwächetrend der vorangegangenen drei Wochen und legen auf Wochensicht zu. Am 05.09.2024 schloss der bald auslaufende Fronttermin September 24 bei 203,75 EUR/t und verzeichnet damit gegenüber Vorwoche ein Plus von 1,50 EUR/t. Auch Mais beendet seine Abwärtsbewegung. Am 05.09.2024 schloss der November-Kontrakt bei 202,75 EUR/t und so rund 4,50 EUR/t über Vorwoche. Am Mittwoch erreichte der Fronttermin den höchsten Stand seit dem 09.08.2024.
Das Kaufinteresse für EU-Weizen keimte in den vorigen Handelstagen etwas auf, was die Kurse stützte. Marokko soll nach Angaben von Marktteilnehmern zum Ende der 35. KW mehrere Ladungen französischen Weizens gebucht haben. Dabei dürfte es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um qualitativ hochwertigen Weizen der Ernte 23 handeln.
Gleichzeitig hatte die EU-Kommission die EU-Ernteschätzung erneut gekürzt und prognostiziert nun 122,96 Mio. t., knapp 10 Mio. t weniger als 2023. Damit wurde auch die Exportprognose massiv gekürzt. Weitere Unterstützung boten die festen Getreidekurse jenseits des Atlantiks, denn sowohl die Weizen- als auch Maiskurse konnten an der CBoT kräftig zulegen.
Marktteilnehmer gehen davon aus, dass Deutschland und Frankreich ihren Exportschwerpunkt von Drittländern auf EU-Länder und ins Vereinigte Königreich verlagern werden. Grund dafür ist der aktuell hohe Angebotsdruck aus der Schwarzmeerregion. Russland dominiert weiterhin mit seinen gegenüber EU-Getreide deutlich günstigeren Preisen den globalen Exportmarkt.

06.09.2024
Braugerste geht bei Preiswende nicht mit
Pflanzen

Mit dem Plus an den Terminbörsen legen auch die Kassapreise zu, doch die Gebote auf Großhandelsstufe spiegeln deutlich die Intensität des Kaufinteresses wider. Erzeuger erzielen durchweg mehr als in der Vorwoche, außer für Braugerste.

(AMI) Der kräftige Auftrieb an den Terminbörsen zeigt am Kassamarkt deutliche Preiswirkung, kann die Umsätze aber nicht beleben. Die Zurückhaltung bei Käufern und Verkäufern bleibt. Zwar kommen jetzt wieder mehr Partien an den Markt, meistens aber nur solche, die keinen guten Lagerplatz auf den Höfen gefunden haben. Darüber hinaus herrscht wenig Angebot. Erzeuger haben ihre Partien eingelagert, in der Hoffnung, dass die Gebote wieder kostendeckend werden. Sporadisch wird aus Liquiditätsgründen offeriert, Lagerplatz ist aufgrund der unbefriedigenden Erntemengen auf den meisten Höfen vorhanden. Die Gebote haben in der 36. KW deutlich zugelegt, damit aber nur das alte Niveau erreicht, welches sie bereits vor 14 Tagen hatten. Bis auf Eliteweizen und Qualitätshafer wird für alle Getreidearten wenig geboten als im Durchschnitt der Vergleichswochen der Jahre 2019-2023.
Während Qualitäts- und Brotweizen auf Erzeugerstufe 3,5 % gegenüber Vorwoche zulegen, kann Brotroggen seinen Preis gerade so halten. Große Verliererin ist Braugerste. Hier gaben die Gebote erneut kräftig nach, sodass mit aktuell 217,50 (185-237) EUR/t im Bundesdurchschnitt ein Niveau erreicht wurde wie zuletzt im August 2021.
Auf Großhandelsebene zeigen sich deutliche Unterschiede, während franko Niederrhein für Brotweizen durchaus zur Vorwoche ein Plus von 9 auf 231 EUR/t verzeichnet wird, legen franko Hamburg die Großhandelspreise nur um 5 auf 215 EUR/t zu. Mühlen in Westfalen sind mit ebenfalls 232 EUR/t zu 7 EUR/t mehr bereit als in der Vorwoche. Qualitätsweizen franko Hamburg verzeichnet dasselbe Plus auf 235 EUR/t. Brotroggen verteuert sich indes um 5 auf 195 EUR/t franko Niederrhein und verliert damit zunehmend seinen Anschluss zum Brotweizen. Für Braugerste zur Lieferung ab Oktober ist wieder Kaufinteresse spürbar. Die Geldkurse liegen bei 262 EUR/t und damit 5 EUR/t unter den Briefkursen, die damit zur Vorwoche um 1 EUR/t zugelegt haben.

06.09.2024
Rapskurse klettern an den Börsen weiter
Pflanzen

Die EU-Kommission korrigierte ihre Prognose der diesjährigen EU-Rapsernte erneut nach unten. Dies stützte die Pariser Rapsnotierungen. Ebenso wie der schwache Eurokurs und die festen US-Sojakurse. Für Druck auf die Notierung könnte der chinesisch-kanadische Handelsstreit sorgen.

(AMI) An der Matif in Paris können die Rapskurse an den Gewinnen der Vorwoche anknüpfen. Der Fronttermin November 24 schloss am 05.09.2024 bei 473,50 EUR/t und verzeichnet damit ein Wochenplus von 3,75 EUR/t.
Insbesondere die neueste Schätzung der Kommission bot den Pariser Rapskursen Unterstützung. Nach aktuellen Angaben der Europäischen Kommission dürfte sich die diesjährige EU-Rapsernte auf 18 Mio. t belaufen, damit korrigierte die Kommission ihre Vormonatsschätzung um weitere 0,4 Mio. t nach unten. Zudem dürfte das Vorjahresergebnis von 19,7 Mio. t deutlich verfehlt werden. Neben der Schätzung einer geringere EU-Rapsernte stützte auch der stark rückläufige Eurokurs die Notierungen. Der Euro verlor binnen einer Woche rund 1,1 % an Wert. Währenddessen legten die US-Sojabohnen auf Wochensicht kräftig zu und gewannen umgerechnet 14 EUR/t.
Druck auf die Kurse kommt aktuell aus Kanada. China hat angekündigt eine Anti-Dumping-Untersuchung gegen kanadische Canolaimporte durchzuführen. Damit reagiert die chinesische Regierung wahrscheinlich auf die jüngsten Strafzölle Kanadas auf Elektrofahrzeuge aus China. Am 03.09. rutschte der Novembertermin um 4 % auf umgerechnet 395,22 EUR/t ab. Ein Handelsstreit dürfte absehbar auf die Rapskurse drücken und den Sojakursen Unterstützung liefern.

06.09.2024
Am deutschen Rapsmarkt weiter wenig Umsatz
Pflanzen

Die festeren Preise konnten regional bereits die ein oder andere Rapspartie aus Erzeugerhand locken. In der Hoffnung auf weitere Aufwärtskorrekturen wird vielerorts jedoch vorerst eingelagert.

(AMI) Mit dem Plus in Paris geht es auch auf Großhandelsebene aufwärts, dabei wurden auch die Prämien nahezu durchweg angehoben. So sind franko Hamburg zur Lieferung ab September mit 462 rund 8 EUR/t mehr möglich als noch in der Woche zuvor. Franko Niederrhein sind zur Lieferung ab Oktober indes mit 484 rund 7 EUR/t mehr im Gespräch. Umsatz steht hier jedoch nicht dahinter. Zu einer Belebung des Handels wären weitere Aufwärtskorrekturen nötig, denn bislang bietet das Preisniveau noch keinen Anreiz zum Verkauf. Ohnehin bleibt auch die Nachfrage verhalten. Vereinzelt werden Partien aus Osteuropa geordert, allerdings bleibt auch hier das Kaufinteresse überschaubar.
Auf Erzeugerstufe werden die Offerten ebenfalls angehoben. Mit 429,40 EUR/t werden für Partien der Ernte 2024 rund 5,90 EUR/t mehr aufgerufen als noch in der Vorwoche. Die Meldungen aus den einzelnen Bundesländern rangieren dabei in einer Spanne von 395-455 EUR/t. Das Vorjahresniveau von 423 EUR/t wird damit knapp übertroffen.
Das festere Preisniveau wurde vereinzelt zur Vermarktung genutzt, zuletzt kam die Abgabebereitschaft in der Hoffnung auf weitere Aufwärtskorrekturen jedoch wieder zum Erliegen. So wird vorerst eingelagert. Nur bei finanziellen Engpässen wird vereinzelt Ware aus Erzeugerhand verkauft. Sehr vereinzelt werden Vorkontrakte für die Ernte 25 abgeschlossen. Ohnehin bleibt die Nachfrage der Ölmühlen verhalten.

06.09.2024
Regionaler Marktbericht
Pflanzen

Dem Trend an den Börsen folgend haben sich auch die Erzeugerpreise am hiesigen Getreidemarkt etwas stabilisiert. Trotz dessen wird Brotweizen im Schnitt noch immer unter 190 €/t bewertet. Somit bleibt der Großteil der Ernte mit der Hoffnung auf weitere Preissteigerungen eingelagert. Währenddessen sind die Aufschläge für Qualitätsweizen weiter sehr hoch. In diesem Segment wird mit einer sehr knappen Versorgung gerechnet. Sollte sich der Trend an den Terminmärkten weiter durchsetzen, könnten in den nächsten Wochen wieder mehr Geschäfte möglich sein. Grund für die Entwicklung ist, dass die geringen Erntemengen in Deutschland und der EU langsam nun doch etwas Beachtung findet. Auf internationaler Ebene wurde auch in Teilen Russlands zuletzt von ungünstiger Witterung berichtet, wodurch die Prognosen der russischen Weizenernte etwas zurückgenommen wurden. Im Gegensatz dazu werden aus Nordamerika und Australien gute Ernteergebnisse erwartet. Entsprechend gibt es nicht ausschließlich Argumente für weiter steigende Preise.
Auch am Rapsmarkt setzt sich der starke Trend der letzten Wochen weiter fort. Hier sind die Gründe ebenfalls in der schwachen EU-Ernte, aber auch die Soja-Exportzahlen der USA zu suchen. Auf der anderen Seite steigen jedoch auch die Importe in die EU. Der Erzeugerpreis für Raps konnte im Bundesschnitt um knapp 6 EUR/t auf gut 429 EUR/t zulegen.
Am Markt für Speisekartoffeln übersteigt das Angebot weiter die Nachfrage. Das sommerliche Wetter konnte nicht dazu beitragen, die ruhige Nachfrage zu beleben. Da in den kommenden Wochen noch große Mengen von den Feldern geholt werden, ist der Druck auf den Preis weiterhin hoch. In dieser Woche wurden in der Heide noch 20 EUR/dt frei Erfassungsstelle notiert. Darüber, ob der Boden nun erreicht ist oder es zu weiteren Abschlägen kommt, sind sich Marktteilnehmer uneinig.