Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

Unsere Tradition: Die Zukunft sichern

Auf dem neusten Stand

Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

31.01.2022
Einführungsseminar landschaftsgerechte Gehölzpflege

Eigene Vielfalt. Gemeinsam zum Biotopverbund mit Naturschutz & Landwirtschaft

(sie). Hecken sind Lebensräume für eine Vielzahl unterschiedlicher Pflanzen (Kräuter, Stauden, Sträucher, kleinen Bäumen) und bilden einen vielfältigen Lebensraum für viele Vögel und Kleinsäugetiere sowie Insekten und andere Wirbellose. Strukturreiche Hecken sind Ansitz-, Wohn-, Schlaf- und natürlich Nahrungsraum. Zudem vernetzen viele Hecken verschiedene natürliche und naturnahe Biotope miteinander und tragen zum ökologischen Gleichgewicht bei. Hecken erhöhen die landschaftliche Vielfalt und den Erlebnis- sowie den Erholungswert der Landschaft.

Zur dauerhaften Erhaltung ihrer Funktion und Schönheit bedarf es einer landschaftsgerechten Pflege.

Mit einem 1,5 tägigen Einführungsseminar zur landschaftsgerechten Gehölzpflege möchten die Partner des Projektes “Eigene Vielfalt. Gemeinsam zum Biotopverbund mit Naturschutz & Landwirtschaft”, der Bund für Umwelt und Naturschutz Niedersachsen, die Landwirtschaftskammer Niedersachsen, die Stiftung Kulturlandpflege Niedersachsen und das Landvolk Niedersachsen, interessierte Personen, die sich in der Landschaftspflege engagieren, fortbilden. Das Einführungsseminar findet im Rahmen des Projektes statt und wird vom BUND Niedersachsen und der Stiftung Kulturlandpflege Niedersachsen organisiert. Dank der Förderung durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung ist die Teilnahme Kostenlos. Am 15.02.2022 findet von 10 bis 13 Uhr die theoretische Einführung statt (zum Grünen Jäger, im Dorf 9, 27386 Kirchwalsede). Am 22.02.2022 folgt von 9 bis 16 Uhr der Praxistag (Ziegeleistraße, Ortsausgang Kirchwalsede, 27386 Kirchwalsede). Anmeldungen erfolgen bitte per Mail an nora.albers@nds.bund.net. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Namen, Kontaktdaten (Handynummer wegen möglicher kurzfristiger coronabedingter Absage) und wenn vorhanden beruflichen Hintergrund sowie ob ein Kettensägenschein zur Verfügung steht mit an. Eine Teilnahmebescheinigung wird ausgefüllt. Teilnehmer*innen sollen zum Praxistag eigene Arbeitsmaterialien (Schutzbrille, Arbeitshandschuhe, Schutzkleidung, Gehörschutz) und Arbeitsgeräte (Handsäge, Motorsäge) mitbringen. Für Verpflegung und Getränke während der Veranstaltung wird gesorgt. Die Durchführung findet unter Vorbehalt der Durchführbarkeit entsprechend der jeweiligen geltenden Coronaverordnungen oder auch entsprechend Vorbehalt in der Gemeinde statt. Es gilt als Einlass und Teilnahmebedingung 2G+. Es wird darum gebeten die entsprechenden Nachweise zu Beginn der Veranstaltung vor Eintritt vorzuzeigen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter dem folgenden Link: https://www.bund-niedersachsen.de/ueber-uns/bund-projekte/aktuelle-projekte/eigene-vielfalt-gemeinsam-zum-biotopverbund-mit-naturschutz-landwirtschaft/

28.01.2022
Echt Grün - Eure Landwirte holt Influencerinnen auf die Höfe

Landvolk-Imageinitiative startet neues Filmprojekt

(sie/sas). Drei Höfe, drei Tage, drei Influencerinnen und jede Menge Aktion: So lässt sich das neue Filmprojekt von der Landvolk-Imageinitiative „Echt Grün – Eure Landwirte“ recht treffend beschreiben, in welchem die Internetstars einen Geflügel-, einen Kuh- und einen Schweinestall besuchen, um die täglichen Arbeiten auf dem Hof mitzuerleben, selbst auszuprobieren und Neues zu lernen. Ziel des Projektes ist es, Menschen außerhalb der Landwirtschaftsblase zu erreichen und für eine moderne Landwirtschaft zu begeistern.

Zu den auserwählten Influencerinnen gehören Denise Hersing (Instagram: denisiii._ , 69.300 Abonnenten) und Stephie Stark (Instagram: stephie_ stark, 38.700 Abonnenten), beide ehemalige Kandidatinnen der Dating-Show „Der Bachelor“, sowie Luisa Krappmann (Instagram: luisakrpp, 51.700 Abonnenten), Teilnehmerin der Reality- TV-Show „Beauty & the Nerd“. Alle drei sind es gewohnt, ihre zahlreichen Follower*innen täglich zu unterhalten und haben sich im TV schon der einen oder anderen Challenge gestellt. Und so sollen sie ihr Können nun im Umgang mit den täglichen Herausforderungen auf einem landwirtschaftlichen Betrieb testen. Auch im Landkreis Rotenburg waren sie dazu unterwegs: Auf Lütens-Hof in Hassel durften die drei einen Einblick in die Arbeit auf einem Hof mit Geflügelwirtschaft erhalten und selbst mitanpacken.

Die Familie Stein bewirtschaftet einen vielfältigen Betrieb mit Legehennen im Hühnermobil, konventionellen Masthähnchen und einer Direktvermarktung. Mehr Informationen zum Lütens-Hof finden Sie unter: https://www.luetenshof.de oder auch auf Instagram unter: luetens_hof.

Wie sich die Influencerinnen geschlagen haben, welche Vorurteile sie gegenüber der Landwirtschaft hatten und welche Erkenntnisse sie durch das Hofabenteuer gewonnen haben, erfahren Sie ab dem 28. Januar immer freitags um 19 Uhr auf dem YouTube-Kanal von Echt Grün – Eure Landwirte (Echt grün - Eure Landwirte).

20.01.2022
27.01.2022 Digitale Informationsveranstaltung

Neue Regeln der GAP

(sie). Unsere Mitglieder laden wir herzlich zu der digitalen Informationsveranstaltung zum Thema „Neue Regeln der GAP“ am Donnerstag, den 27. Januar 2022 um 19 Uhr mit Herrn Dr. Steffens ein.
Herr Dr. Wilfried Steffens ist für die Struktur- und Förderpolitik bei unserem Landvolk Niedersachsen Landesbauernverband zuständig.

Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung bis 25.01.2022 unter homann@landvolk-row-ver.de.

Für diese Veranstaltung nutzen wir die Videokonferenzsoftware Zoom. Die Teilnahme ist mit einem Computer mit Kamera, Mikrofon und Lautsprecher möglich. Im Zweifel genügt dafür jedes Laptop, Tablet oder zur Not jedes Smartphone. Wählen Sie sich dann einfach mit dem Link in die Veranstaltung. Sie bekommen vor dem Termin eine E-Mail mit dem entsprechenden Link, der Sie direkt zu der Informationsveranstaltung führt.

17.01.2022
20.01.2022 GAP-Fragestunde der Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Anmeldefrist bis zum 19.01.2022

(sie). Um an der virtuellen Fragestunde zur neuen GAP am 20.01.2022 von 10 bis 11.30 Uhr teilnehmen zu können, müssen Sie sich bis zum 19. Januar 2022 über das Veranstaltungsportal der Landwirtschaftskammer Niedersachsen anmelden. Hier der Veranstaltungslink: https://www.lwk-niedersachsen.de/lwk/vera/7105_Die_neue_GAP_-_neue_Inhalte_m%C3%B6gliche_Auswirkungen_und_notwendige_Reaktionen_der_Landwirte

Die Fragestunde wird im zugangskontrollierten Bereich des LWK-Kanals auf dem Videoportal YouTube übertragen. Den entsprechenden YouTube-Link erhalten Teilnehmende rechtzeitig vor Beginn der Veranstaltung. Während der Veranstaltung können Sie Ihre Fragen über den YouTube-Chatstellen. Order Sie senden diese vorab an fragestunde@lwk-niedersachsen.de.

13.01.2022
18.01.2022 IGW Spotlights

Digitaler Agrarpolitischen Jahresauftakt

(sie). Der Deutsche Bauernverband lädt im Rahmen der „IGW Spotlights“ (Internationale Grüne Woche) am 18. Januar 2022 zu seinem traditionellen Agrarpolitischen Jahresauftakt ein. Zu dieser digitalen Veranstaltung hat auch der neue Bundeslandwirtschaftsminister, Cem Özdemir, seine Teilnahme zugesagt. In einer digitalen Podiumsdiskussion wird mit den Fraktionsvorsitzenden und -vorständen der im Bundestag vertretenen Parteien über wichtige Entwicklungen der Agrar- und Ernährungspolitik diskutiert, unter anderem mit Dr. Matthias Miersch (SPD), Ralph Brinkhaus (CDU/CSU), Britta Haßelmann (Bündnis 90/Die Grünen), Christian Dürr (FDP) und Amira Mohamed Ali (Die Linke) und Artur Auernhammer (CSU-Landesgruppe). Dabei geht es neben den Themen zur Agrarpolitik auch um die Klima-, Wirtschafts-, Umwelt- und Mittelstandsprogrammatik der Parteien.

Unter dem folgenden Link kann die digitale Veranstaltung am 18. Januar von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr im Livestream verfolgt werden: https://www.youtube.com/watch?v=Avpju9YP6rQ

Die weitere DBV-Veranstaltungen, wie das digitale Forum „Zukunft von Wolf und Weidetierhaltung – Perspektiven von Prävention und Bestandsmanagement“ am 26. Januar 2022, finden Sie unter: https://www.bauernverband.de/kalender-veranstaltungen/termin/digitaler-agrarpolitischer-jahresauftakt

11.01.2022
Stellenanzeige

Werden Sie Teil des Landvolk-Teams

Row (sie). Unsere Mandanten bauen auf unsere Kompetenz in der Betreuung ihrer steuerlichen Angelegenheiten, die von Buchhaltung über die Abschlusserstellung bis hin zur Einkommensteuererklärung reichen. Sie schätzen unsere persönliche Betreuung und loben uns für unsere Freundlichkeit und Zuverlässigkeit.

Unsere engagierten Mitarbeiter bilden einen maßgeblichen Grundstein unseres Erfolgs. Durch einen modernen digitalen Arbeitsplatz, einen richtig netten Kollegenkreis sowie vielfältige Möglichkeiten zur beruflichen Fort- und Weiterbildung möchten wir für eine ideale Arbeitsatmosphäre sorgen.

Wir nutzen DATEV (ASP, EO, Mehrwertpaket) und sind Digitale Kanzlei 2020. Unsere aktiv wirtschaftenden Mandanten nutzen bereits selbst Unternehmen Online oder deren Belege werden über die Scannerbox bei uns im Hause ins Unternehmen Online übertragen. Wer nicht digital arbeiten möchte ist bei uns nicht richtig aufgehoben.

Unsere technische Ausstattung ist auf der Höhe der Zeit und wir investieren regelmäßig um den technischen Stand zu halten. Unsere Büroräume werden ebenfalls umlaufend erneuert, so werden derzeit alle Mitarbeiter mit Rückenproblemen mit höhenverstellbaren Schreibtischen ausgestattet.

Die tägliche Arbeit organisiert sich bei uns in kleinen Teams. Jeder Steuerberater hat feste Mitarbeiter welche wiederum fest zugeordnete Mandate und Aufträge haben. Die Steuerberatung wird durch Spezialabteilungen wie unsere Lohntruppe und die Uno´s (Einrichtung Unternehmen Online) ergänzt.

Wir wissen Leistung zu schätzen und zu honorieren und bieten einem engagierten Einsteiger - auch in Zeiten von Corona - von Beginn an einen sicheren Arbeitsplatz mit hervorragenden Zukunfts- und Aufstiegsperspektiven.

Das Gesamtpaket wird abgerundet durch: eine überdurchschnittlich flexible Gleitzeitordnung, die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten, ein Bonussystem (bis zu 7% auf Jahresgehalt), Tankgutscheine oder Dienstwagen, Betriebliche Altersvorsorge mit 20% Zuschuss vom Arbeitgeber, arbeitgeberfinanzierte Berufsunfähigkeitsversicherung, kostenlose Getränke, Zuschüsse zu Arbeitsplatzbrillen, Bikeleasing, Betriebsausflug und Weihnachtsfeier.

Sollten wir aus Ihrer Bewerbung erkennen können, dass neben Fachwissen und persönlicher Ausstrahlung auch Begeisterung für den Beruf vorhanden ist, laden wir Sie umgehend zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch ein.

Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte via Mail an: bewerbung@landvolk-row-ver.de

06.01.2022
„Erfolgreiche Blühkonzepte im Landkreis Verden“

Termin auf unbestimmte Zeit verschoben

Ver (sas). Jedes Jahr lädt Imker Heinrich Kersten zu Beginn des Jahres zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Blühflächen ein. Auch in 2022 soll es eine Expertenrunde geben. Unter Anderem referieren Prof. Dr. Werner von der Ohe, ehemaliger Leiter des LAVES Institut für Bienenkunde Celle, zum Thema „Bienen und Landwirtschaft - die Verdener Frühjahrsblüte als ein nachhaltiges Konzept zur Förderung von Insekten” sowie Staatssekretär Prof. Dr. Ludwig Theuvsen, ML Hannover, über „Blühflächenkonzepte in der neuen Agrarreform 2023 – Änderungen in 2022?“. Die Veranstaltung findet im Niedersachsenhof Verden (Lindhooper Str. 97) statt.

Aufgrund der aktuellen Coronalage verschiebt sich dieser Termin in 2022 jedoch auf unbestimmte Zeit. Wir werden unsere Mitglieder kurzfristig über eine Wiederaufnahme der Veranstaltung informieren. Interessierte Landwirt*innen erhalten auf unseren Social-Media-Kanälen sowie in der App entsprechende aktuelle Informationen.

05.01.2022
Tag des offenen Hofes 2022

Landvolk hofft auf Präsenzveranstaltung

Rotenburg/Verden (sie). Am 19. Juni 2022 soll der Tag des offenen Hofes auch im Verbandsgebiet endlich wieder auf den Höfen und landwirtschaftlichen Betrieben vor Ort stattfinden, nachdem der Besucher- und Aktionstag 2020 aufgrund der Pandemie ganz abgesagt werden musste und 2021 nur im digitalen Format stattfinden konnte.

Das Interesse an Tierhaltung, Ackerbau und Nahrungsmittelerzeugung ist nach Beobachtung des Landvolks enorm gestiegen. Die Verbraucher wollen wissen, wo und wie ihre Nahrungsmittel hergestellt werden.

Im Zwei-Jahres-Rhythmus bietet der Tag des offenen Hofes dazu die ideale Plattform. Viele Betriebsleiter organisieren auch außerhalb dieses bekannten Formates Hoffeste und andere Veranstaltungen, die einen Einblick in die moderne Landwirtschaft ermöglichen. Wo in ganz Niedersachsen überall Höfe zu finden sind, die sich am Tag des offenen Hofes beteiligen, ist später im Jahr auf der gleichnamigen Homepage www.tag-des-offenen-hofes-niedersachsen.de zu sehen. Der Tag des offenen Hofes wird unterstützt durch die VGH Versicherung, Öffentliche Versicherung Braunschweig, Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse und die Öffentliche Versicherung Braunschweig.

03.01.2022
Afrikanische Schweinepest

Biosicherheitsmaßnahmen einhalten & Vorsicht bei der Jagd

(sie.) Mit Ausbruch der ASP in einem Hausschweinebestand im Landkreis Rostock am 15.11.2021 sowie im Wildschweinebestand im Landkreis Ludwigslust-Parchim am 25.11.2021 ist die Seuchengefahr bis auf rd. 50 km an die niedersächsische Landesgrenze vorgerückt. Eine unzureichende Biosicherheit wird als Hauptursache für den Eintrag der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Schweine haltende Betriebe angesehen. Im Rahmen eines Forschungsprojektes der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, der Niedersächsischen Tierseuchenkasse und des Friedrich-Loeffler-Instituts wurde seit Ende 2019 untersucht, welche Informationsangebote niedersächsische Schweinehalter zur ASP nutzen und welche der empfohlenen Maßnahmen gegen einen Seucheneintrag sie im Betrieb umsetzen. Das Projekt „Evaluierung der Maßnahmen zur Prävention des Eintrags von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in landwirtschaftliche Schweinehaltungen“ wurde vom LAVES und vom Landvolk inhaltlich unterstützt. Ziel ist es, Beratungs- und Fortbildungsangebote für Schweinehalter diesbezüglich anzupassen und zu verbessern.

Mittlerweile liegen die Ergebnisse des Projekts vor. Im Rahmen der Beurteilung der Biosicherheit ließen sich u.a. bei der Einzäunung und der Umsetzung einer klaren Unterteilung der Schwarz- und Weißbereiche sowie auch bei der Schuhhygiene noch Verbesserungspotentiale feststellen. An der aktuellen Entwicklung der ASP-Verbreitung ist erkennbar, wie schnell wir direkt von der ASP betroffen sein können, auch wenn dies zuvor unwahrscheinlicher erschien. Daher appellieren wir dringend an unsere Schweine haltenden Betriebe, bitte überprüft nochmals Eure aktuellen Biosicherheitsmaßnahmen und verbessert diese bei Bedarf, um Euch und Eure Berufskollegen vor der ASP zu schützen.

Das sprunghafte Seuchengeschehen, ca. 160 km vom nächsten ASP-Geschehen in Brandenburg entfernt, zeigt zudem, dass der Mensch ein entscheidender Faktor bei der Verbreitung der Seuche sein kann und das Virus damit – im Gegensatz zur Ausbreitung in der Wildschweinpopulation – weite Strecken in kurzer Zeit überspringen kann.

Vor diesem Hintergrund bitten wir auch die Jäger unter unseren Mitgliedern nunmehr in besonderem Maße vorsichtig zu sein und die folgenden Vorsorgemaßnahmen zu beachten:

  • Bitte verzichtet nach Möglichkeit auf Jagdreisen in die von ASP betroffenen Gebiete und deren nähere Umgebung. Wenn Ihr Wildbret vom Schwarzwild nach Niedersachsen mitbringen möchten, geht bitte sicher, dass das Stück ASP-frei ist. Lasst die Stücke hierzu bitte vorher vor Ort auf ASP untersuchen.
  • Achtet bitte auf sorgfältige Reinigung und Desinfektion aller bei der Jagd verwendeten Gerätschaften, Kleidung, Fahrzeuge.
  • Achtet bitte vermehrt auf (Un-)Fallwild und beprobt alle verendet aufgefundenen und krank erlegten Stücke. Nutzt bitte für Wildschweine vorhandene Sammelstellen für Fallwildkadaver, Aufbruch sowie Verwertungsreste und gebt bitte Blutproben zur Untersuchung beim Veterinäramt ab.

Die Internetseiten des Landwirtschaftsministeriums, des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) sowie des Landesjagdverbandes bieten weitere umfangreiche Informationen zu den Vorsorgemaßnahmen.

Aktuelles aus dem Landesverband

13.12.2024
Artikel 148 GMO: Verbändeanhörung gestartet
Milch und Rind

(DBV) Am 03.12.24 informierte das BMEL per Pressemitteilung über den Beginn der Verbändeanhörung zur Umsetzung des Artikel 148 GMO auf nationaler Ebene. Darin beruft sich das Ministerium auch auf eine Empfehlung der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) zur Umsetzung. Dies entspricht jedoch nicht den Ergebnissen der ZKL. Der Artikel 148 findet in den Empfehlungen der ZKL keine direkte Erwähnung. Der DBV hat sich in einer Pressemitteilung dazu geäußert. Seine ablehnende Position gegenüber Vertragspflichten mit festen Vorgaben zu Preis, Liefermenge und -zeitraum, steht unverändert.

13.12.2024
Rindermarkt: Rindfleischproduktion in der EU erhöht
Milch und Rind

(AMI) Im Vergleich mit dem Vorjahr wurden in der EU 2024 mehr Rinder geschlachtet. Die Entwicklung in den einzelnen Staaten ist dabei recht unterschiedlich. Insgesamt konnte von Januar bis September jedoch ein Anstieg um 2,4 % ermittelt werden.

Geschlachtet wurden in Summe gut 16,5 Mio. Rinder. Der größte Produzent war wie in den Vorjahren Frankreich mit knapp 3 Mio. geschlachteten Tieren. Das waren rund 2 % weniger als im Vergleichszeitraum 2023. Weitere wichtige Erzeugerländer bauten die Schlachtungen von Rindern hingegen aus. Dazu zählten unter anderem Deutschland an zweiter Stelle mit 2,2 Mio. geschlachteten Rindern, sowie Italien, Spanien und Polen, wo teilweise sehr deutliche Steigerungen beobachtet werden konnten.

Schlachtrinder werden im laufenden Jahr in vielen Ländern gesucht und sind zeitweise sehr umkämpft. Wegen der gesunkenen Bestände in den größten Halternationen sind die Tiere häufig nur knapp verfügbar, was immer wieder zu steigenden Preisen führte. Die Erlösmöglichkeiten sind sehr attraktiv für die Landwirte, weshalb die Abgabebereitschaft in diesem Jahr recht hoch ist.

13.12.2024
EUDR: Jahr für Vereinfachungen nutzen
Milch und Rind

(DBV) Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbands, kritisiert die einjährige Verschiebung der EU-Entwaldungsverordnung als eine Minimallösung und fordert, dass die EU-Kommission ihre Versprechungen erfüllt. Die Entwaldungsverordnung müsse unter dem Aspekt Nutzen vs. Bürokratie für heimische Erzeuger überdacht werden. Der DBV setzt sich auch für eine zusätzliche Risikostufe für Länder ohne Entwaldung ein. Abschließend fordert Krüsken, dass die geplanten nationalen Gesetzgebungsverfahren zur Umsetzung vor dem Hintergrund der Verschiebung gestoppt werden.

13.12.2024
DBV-Kernanliegen zur Bundestagswahl 2025
Milch und Rind

(DBV) Der DBV fordert zur Bundestagswahl 2025 einen Politikwechsel für eine zukunftsfähige Landwirtschaft. DBV-Präsident Joachim Rukwied betont in diesem Kontext die Notwendigkeit von weniger Bürokratie, verbesserter Planungssicherheit und Wettbewerbsgleichheit in Europa. Die Kernforderungen umfassen ein Bürokratie- und Wettbewerbsstärkungsprogramm, Lösungen beim Agrardiesel, die Weiterentwicklung der Tierhaltung und den Ausbau ländlicher Infrastruktur. Ziel ist eine starke, wettbewerbsfähige heimische Landwirtschaft. Die kompletten Kernanliegen finden Sie hier.

13.12.2024
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) In der 50. KW hat die Milchanlieferung das Saisontief überwunden und steigt wieder leicht an. So erhielten die Molkereien in der 48. Woche 0,8 % mehr Milch als in der Vorwoche, wodurch der Rückstand zum Vorjahr auf 0,9 % gesenkt wurde. Nachfrage nach abgepackter Butter in Deutschland bleibt hoch. Molkereien erhalten weiterhin große Bestellungen aus dem Einzelhandel, die schwer zu bedienen sind. Der Blockbuttermarkt in Deutschland ist von geringem Angebot geprägt, da der Rohstoff hauptsächlich für abgepackte Ware verwendet wird. Die Nachfrage nach Schnittkäse bleibt vor Weihnachten hoch, obwohl die Belebung im Weihnachtsgeschäft etwas schwächer ist als in den früheren Jahren.

Der MMP-Markt hat sich beruhigt, mit nachlassender Aktivität bzgl. Ausschreibungen. Bestehende Kontrakte werden weiterhin gut abgerufen. Nachfrage nach VMP ist ruhig, da die Schokoladenindustrie aufgrund hoher Kakaopreise vorsichtiger einkauft. MP-Markt ist stabil. Molkenkonzentrat bleibt gefragt, Molkenpulver in Lebensmittelqualität zeigt sich fest.

13.12.2024
Terminmärkte: Weizenkurse ohne klare Tendenz
Pflanzen

Sowohl in Chicago als auch in Paris bewegen sich die Weizennotierungen rund um das Niveau der Vorwoche. Neben der Entwicklung der russischen Bestände sowie des schwachen Euros zeigte auch die Schätzung des USDA Kurswirkung.

(AMI) Die Pariser Weizennotierungen klettern aufwärts. Mit 229 EUR/t schloss der Kurs am 12.12.2024 1,75 EUR/t über dem Niveau der Vorwoche. Dabei ist jedoch auch der Wechsel des Fronttermins vom Dezember-24-Kontrakt auf den März-25-Kontrakt zu beachten.

Unterstützung kam dabei von dem schwachen Eurokurs, welcher die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Partien auf dem Weltmarkt steigert. Das dürfte die Nachfrage etwas ankurbeln, nachdem die Exporte der Union bislang eher schleppend verlaufen. Die Konkurrenz aus der Schwarzmeerregion bleibt jedoch groß. Im Dezember wird jedoch mit einer Verlangsamung der russischen Exporte gerechnet, nachdem die Ausfuhrsteuern zuletzt erhöht wurden. Damit dürften argentinische Partien in den Fokus rücken.
Marktteilnehmer zeigten sich indes besorgt über die Sperrung der Mosel, denn diese stellt eine wichtige Route für die Getreidelieferungen dar. Handelsunternehmen versuchen auf den Straßenverkehr auszuweichen, das gestaltet sich kurz vor den Weihnachtsfeiertagen allerdings schwierig.
Gedämpft wurde das Plus durch die vermutlich doch etwas besser entwickelten russischen Weichweizenbestände. Infolge des Klimawandels treiben die Kulturen regional ohnehin etwas später aus, was in den vorherigen Berichten nicht berücksichtigt wurde.

Die US-Weizennotierungen verzeichneten nach einem zwischenzeitlichen Aufschwung auf Wochensicht ein Minus. Hier ist der Dezember-25-Kontrakt darüber hinaus noch nicht von Bord gegangen. So schloss der Fronttermin am 12.12.2024 bei umgerechnet 189 EUR/t und damit rund 3 EUR/t über dem Niveau der Vorwoche.

13.12.2024
Blicke des deutschen Brotgetreidemarktes richten sich auf 2025
Pflanzen

Die Grundstimmung am Terminmarkt und im Großhandel schlägt sich im Bundesdurchschnitt in leicht festeren Erzeugerpreisen für Brotgetreide nieder. Viel Umsatz steckt allerdings nicht dahinter. Die Preisvorstellungen der Erzeuger passen selten zu den Geboten des Handels.

Am Getreidemarkt ist es ruhig. Für Brotgetreide gilt das noch mehr als für Futtergetreide. Die Abwicklung von Kontrakten prägt den Handel und zu neuen Abschlüssen kommt es selten. Das Angebot ist knapp und für Brotgetreide aller Qualitäten besteht seitens der Mühlen derzeit kaum Bedarf. Wenn gibt es Kaufinteresse für Partien im neuen Jahr. Impulse kommen einzig von den Börsen und Erzeuger nutzen Preisspitzen teilweise zur Vermarktung. Allgemein liegt die Erwartung der Erzeuger allerdings über dem derzeitigen Niveau. Dies gilt insbesondere für gute Qualitäten. Allerdings ist die Qualität der eingelagerten Ware teilweise problematisch. Gleichzeitig gehen die Meinungen bei der Frage auseinander, wie umfangreich die Mengen an unverkaufter Ware auf den Höfen noch sind.

Bei kühler Witterung sind die Feldarbeiten weitestgehend beendet. Regional sind die Bedingungen auf den Feldern nach stärkeren Niederschlägen nass. Gut, dass die Betriebe dem Vernehmen nach zur Aussaat vermehrt auf frühe Sorten gesetzt haben. Daher sind nur wenige Flächen von Verzögerungen bei der Aussaat von Winterweizen betroffen. Überwiegend gehen die Feldkulturen gut in die Winterruhe. Auf vielen Höfen kehrt nun Weihnachtsruhe ein und die Blicke gehen in Richtung 2025.

Die Großhandelspreise bewegten sich unterdessen leicht aufwärts. Brotweizen landet franko Hamburg am 11.12.2024 bei 231 und so 3 EUR/t über Vorwochenlinie. Am Niederrhein kletterten die Preise auf 236 EUR/t. Bei Brotroggen geht es franko Niederrhein um 2 auf 207 EUR/t nach oben. Qualitätsweizen bleibt weiter umsatzlos bei 250 EUR/t. Braugerste steigt gegenüber Vorwoche um 5 auf 270 EUR/t.

Die feste Grundstimmung im Großhandel schlägt sich nur teilweise in den Erzeugerpreisen nieder. Brotweizen verteuerte sich im Bundesschnitt um rund 1,50 auf knapp 202 EUR/t und bleibt damit leicht unter dem Vorjahresniveau. Qualitätsweizen frei Erfasserlager wird mit 221,45 rund 2 EUR/t über Vorwochenlinie bewertet, bleibt damit aber ebenso leicht unter dem Vorjahresniveau. Brotroggen legt zur Vorwoche im Bundesdurchschnitt minimal auf 164,41 EUR/t zu, bleibt damit aber immer noch 12 EUR/t billiger als vor einem Jahr. Braugerste bleibt mit 224,63 EUR/t frei Lager ebenfalls nahezu unverändert, weist zum Vorjahr weiter einen Preisabstand von 88 EUR/t auf.

13.12.2024
Rapsnotierungen legen wieder zu
Pflanzen

Die Umsätze am Rapsmarkt bleiben zum Jahresende überschaubar. Teils werden die Preissteigerungen allerdings noch zur Vermarktung genutzt.

(AMI) An der Pariser Börse geht es wieder aufwärts. Dabei verzeichnete der Kurs nahezu durchweg grüne Zahlen. Am 12.12.2024 schloss der Fronttermin Februar mit 538 EUR/t rund 8,75 EUR/t über dem Niveau der Vorwoche. Auch Partien der Ernte 2025 tendierten fester, hier fiel das Plus allerdings etwas weniger deutlich aus. Mit 480,25 EUR/t schloss der August-25-Kontrakt rund 4 EUR/t höher. Kurstreibende Impulse kamen dabei von den übrigen Ölsaaten, darunter auch den Canolanotierungen in Winnipeg. StatCan korrigierte seine Prognose der diesjährigen kanadischen Rapsernte zuletzt deutlich nach unten, was dem Kurs merklich Aufwind verlieh.

Der Kursgewinn für Raps zeigt auch auf Großhandelsebene Wirkung. So sind franko Hamburg am 11.12.2024 mit 536 EUR/t zur Lieferung ab April rund 11 EUR/t mehr möglich als noch in der Woche zuvor. Franko Niederrhein geht mit 550 rund 10 EUR/t aufwärts. Für Partien der Ernte 2025 sind bis zu 476 EUR/t im Gespräch.
Auch auf Erzeugerstufe geht es aufwärts. Im Bundesdurchschnitt werden Partien der Ernte 2024 für rund 496,50 EUR/t offeriert, 11,40 EUR/t mehr als noch in der Vorwoche. Die Meldungen aus den einzelnen Bundesländern rangieren dabei in einer Spanne von 450-523 EUR/t. Für Partien der Ernte 2025 werden im Mittel 445,30 (420-500) EUR/t in Aussicht gestellt und damit 6,50 EUR/t mehr.

Insgesamt bleibt das Handelsgeschehen kurz vor den Weihnachtsfeiertagen sehr überschaubar. Regional wird noch Raps an die Ölmühlen geliefert. Wie jedes Jahr ist die Logistik kurz vor den Feiertagen allerdings sehr angespannt. Lastwagen sind knapp. Mit Spannung werden die Auswirkungen der zeitweisen Sperrung der Mosel beobachtet. Die Mosel ist ein wichtiger Schifffahrtsweg für Agrarrohstoffe wie Raps. Teils wird das attraktive Preisniveau noch zur Vermarktung genutzt, entweder aufgrund von Liquiditätsengpässen oder wegen Platzmangel. Das betrifft insbesondere die Ernte 24, aber auch Teilmengen für die kommende Ernte 25. Dabei werden die unverkauften Lagermengen allerdings zunehmend dünner. Die Feldbestände gehen indes überwiegend gut entwickelt in die Winterruhe.

13.12.2024
Entspannter Speisekartoffelmarkt
Pflanzen

Das Speisekartoffelangebot deckt eine eher gute Nachfrage von LEH und Export glatt. Der Umfang von Absortierungen hat sich im Laufe der Wochen erhöht. Frachtkosten verteuern den Rohstoff der Packer zusätzlich. Die Preise dürften über den Jahreswechsel gehalten werden.

(AMI) Geschäfte mit Speise- und Verarbeitungskartoffeln laufen weiterhin ohne Hektik. Die kommt bei der Versorgung des LEHs frühestens in der zweiten Wochenhälfte auf, wenn für das Geschäft vor Weihnachten vorgesorgt wird. Neben den schieren Mengen ist sicherlich auch die Beschaffung von genügend Frachtraum/LKW eine Herausforderung. Mit genügend Vorlauf bzw. frühzeitiger Bevorratung in den Packstationen ist aber alles machbar, so Beobachter.

Weiterhin sind wechselhafte Qualitäten ein Thema. Von Oktober auf den November und zuletzt noch weiter, sind die Abzüge in den Packstationen immer größer geworden. Mal sind es vor allem grüne Knollen, mal ist es der Drahtwurm und Druckstellen sowie Silberschorf treten auch auf. Oft ist zu hören, dass die Abgänge im Schnitt rund 10 % größer als in anderen Jahren ausfallen.

Hier und da gibt es Auslagerungsdruck, weil sich die Qualitäten zu schnell verändern. Die Probleme werden aber in der Regel gut gelöst. Auch führen die hohen Boniturabzüge selten zu Weigerungen, heißt es. Die Branche aast nicht mit dem Rohstoff, wie man es vor dem Hintergrund der großen Ernte vermuten könnte. Das dürfte einmal daran liegen, dass der Flächen – und damit der Erntezuwachs weniger dem Speise- als dem Verarbeitungssegment zugefallen ist und darüber hinaus die vielen Abzüge den Zuwachs ausgleichen. Außerdem wird seit langem zunächst viel Ware vom Norden in den Süden verbracht und der Export an Kunden in Osteuropa ist viel früher angelaufen als sonst. Er hält außerdem relativ lebhaft an.

Was die entspannte Stimmung und der recht gute Absatz bisher noch nicht hergeben, sind weitere Preisanpassungen nach oben. Der Markt arbeitet zunächst mit dem Lagerkostenaufschlag, der vor Wochen durchgesetzt wurde. Damit sind die Beschaffungskosten für Abpacker im Süden auch schon recht hoch. Schnell kommen für Premiumware Rohstoffkosten von 27,00 EUR/dt und mehr zusammen. Sehr hohe Frachtkosten haben da allerdings auch ihren Anteil. Bei den Erzeugern in den Überschussgebieten kommt dann natürlich entsprechen weniger an, auch wenn bis 24,00 EUR/dt notiert werden. So viel lässt sich für die Vorortvermarktung echter Premiumqualitäten aber sicher erzielen. Im Export dürfte sich das wiederum eher nicht durchsetzen lassen, wobei einige Kunden in den Empfangslänger hinsichtlich der Qualitäten auch flexibler sind. Weniger Abzüge relativeren dann einen etwas niedrigeren Preis schnell.

Bis Anfang/Mitte Januar dürften viele Preise mit dem LEH nun schon auf bisheriger Basis abgesprochen sein, sodass es auch weiterhin erst mal nicht zu neuerlichen Preisanpassungen kommt. Top-Qualitäten aus gekühlten Kistenlägern wird man allerdings mit dem aktuellen Kursniveau nicht hervorlocken können.