Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

Unsere Tradition: Die Zukunft sichern

Auf dem neusten Stand

Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

27.09.2024
Geflügelfleischkonsum weltweit gestiegen
Geflügel

Der globale Geflügelfleischkonsum ist im dritten Quartal 2024 um 1,5 bis 2 % gestiegen, wie der Rabobank-Bericht zeigt. Nach vier Jahren turbulenter Entwicklungen stabilisiert sich der Markt wieder. Besonders die Nachfrage nach höherwertigen Geflügelprodukten steigt, was auf wachsende Kaufkraft und sinkende Produktionskosten zurückzuführen ist. Das Wachstum wird vor allem von Schwellenländern in Süd- und Südostasien, Afrika und Lateinamerika getragen. In Europa und den USA zeigt sich ebenfalls ein robustes Nachfragewachstum, während China und Japan aufgrund eines Überangebots in der Produktion mit rückläufiger Rentabilität kämpfen. Der weltweite Geflügelfleischhandel wird wettbewerbsintensiver, da China seine Importe reduziert. Länder wie die USA, Brasilien und Russland suchen neue Märkte, während neue EU-Importquoten für die Ukraine den europäischen Handel beeinflussen könnten.

27.09.2024
Mit der EUDR drohen Preisaufschläge bei Soja
Geflügel

Die EU-Verordnung für entwaldungsfreie Lieferketten (EUDR) ist seit 2023 in Kraft und soll ab dem 01. Januar 2025 angewandt werden, wobei für die Erzeugerstufe (Klein- und Kleinstunternehmen) der Anwendungsbeginn der 01. Juli ist. Für relevante Produkte – wie Soja – ist demnach ab 2025 eine Sorgfaltspflichterklärung vorzulegen, in welcher die Produktionsflächen mit Geodaten sowie die Legalität nachzuweisen sind. Diese soll mit einer Referenznummer in dem im Aufbau befindlichen Informationssystem der EU-Kommission hinterlegt und entlang der Lieferkette weitergegeben werden. Futtermittelfirmen fordern immer häufiger bereits jetzt für Sojafuttermittel aufgrund der Verordnung einen Zuschlag für EUDR-konformes Soja ab Januar 2025. Mehrere Mitgliedstaaten, unter anderem Deutschland, sprechen sich allerdings für eine Verschiebung der EUDR aus. Durch die EUDR werden laut FEFAC (europäischer Futtermittelverband) Mehrkosten für den Sektor von bis zu 2,25 Mrd. € erwartet. Der DBV begleitet den Prozess sehr kritisch und setzt sich weiterhin für eine Verschiebung und Überarbeitung der EUDR ein.

27.09.2024
H5N1 – Virusvermehrung im Euter nachgewiesen
Geflügel

(FLI) Seit März 2024 wird die US-amerikanische Milchindustrie von einem massiven Ausbruch der Vogelgrippe bei Rindern erschüttert. Über 200 Milchviehbetriebe in 14 Bundesstaaten sind betroffen, und es wurden bereits 15 menschliche Infektionen gemeldet, die hauptsächlich im Zusammenhang mit infizierten Kühen oder deren Milch stehen. Eine am 25. September neu veröffentlichte Studie im Fachjournal Nature liefert wichtige Erkenntnisse über das Verhalten des Virus im Rind. Forschungen des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) und der Kansas State University zeigen, dass sich das Virus überwiegend im Euter der Rinder vermehrt und in hohen Mengen über die Milch ausgeschieden wird. Trotz der hohen Viruslast in der Milch wurde keine Vermehrung des Virus im Atemtrakt oder eine systemische Ausbreitung im Körper der Tiere festgestellt. Interessanterweise traten diese Ergebnisse sowohl bei US-amerikanischen als auch bei europäischen H5N1-Viren auf. Forscher stellten zudem fest, dass das Virus in den USA vor allem durch Melkprozesse zwischen den Tieren übertragen wird, und weniger durch Atemwege. In Deutschland und Europa habe man bislang keine Hinweise auf Infektionen unter Kühen mit dieser Virusvariante gefunden. Dem FLI zufolge wurden hierzulande 1500 Tanksysteme mit Milch untersucht – alle waren negativ. Die Wissenschaftler betonen die Dringlichkeit, Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung zu ergreifen, um weitere Mutationen und das Risiko der Übertragung auf andere Tiere und Menschen zu minimieren.

27.09.2024
Verbraucher kaufen etwas weniger Fleisch
Geflügel

(AMI) Die Nachfrage der privaten Haushalte nach Fleisch ist im Zeitraum von Januar bis August 2024 gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,7 % gesunken. Wird aber die Nachfrage nach Fleisch, Wurst und Geflügel betrachtet, ergibt sich eine geringe Zunahme um 0,3 %.

Die Entwicklung der Nachfrage nach den einzelnen Fleischarten ist unterschiedlich. Schweinefleisch und Wurstwaren wurden in geringeren Mengen vom Verbraucher gekauft. Im Fall von Schweinefleisch entwickelt sich der Verzehr seit Jahren rückläufig, doch auch der gestiegene Preis dürfte eine Rolle spielen. Geflügel und Rindfleisch wurden hingegen in größeren Mengen als im Vorjahr gekauft. Die deutlichste Steigerung konnte bei Geflügel ermittelt werden, diese lag bei 7,7 %. Auch hier dürfte der Preis das Einkaufsverhalten der Verbraucher beeinflusst haben. Dieser ist im Vergleich mit 2023 um 3,8 % zurückgegangen.

Fleischalternativen erfreuen sich in diesem Jahr einer steigenden Beliebtheit. Die im Lebensmitteleinzelhandel umgesetzte Menge legte um 5,2 % zu. Der Preis für die Ersatzprodukte entwickelte sich recht stabil und stieg nur minimal. Eine hohe Zahl an Verbrauchern, die nur gelegentlich Fleisch konsumieren oder versuchen diesen zu reduzieren, scheinen hin und wieder zu fleischlosen Alternativen zu greifen.

25.09.2024
Fleisch aus ASP-Sperrzonen absolut unbedenklich
Schwein

Das Bundesinstitut für Risikobewertung und das Friedrich-Loeffler-Institut haben mögliche gesundheitliche Risiken durch Fleisch und Fleischerzeugnisse aus Afrikanische Schweinepest (ASP)-Sperrzonen bewertet. Hintergrund ist die Verpflichtung der Behörden, bei ASP-Ausbrüchen Sperrzonen einzurichten. Grundsätzlich ist das Verbringen von Schweinen aus diesen Zonen verboten, kann aber unter bestimmten Auflagen erlaubt werden. Fleisch aus diesen Bereichen unterliegt Vermarktungsbeschränkungen und muss gekennzeichnet oder behandelt werden. Die Stellungnahme bewertet die Unbedenklichkeit für den menschlichen Verzehr und das Risiko einer Virusverbreitung über Fleisch für Tiere. Das ASP-Virus ist nicht auf den Menschen übertragbar, daher bestehen keine gesundheitlichen Risiken durch den Kontakt mit Schweinen aus Sperrzonen oder den Verzehr von Fleisch dieser Tiere. Darüber hinaus ist, solange nur klinisch gesunde Tiere aus überwachten Beständen geschlachtet werden, das Risiko einer Verbreitung des ASP-Virus durch Fleisch oder Fleischerzeugnisse aus Sperrzonen sehr gering bis vernachlässigbar. Die vollständige Stellungnahme finden Sie auf der Homepage des FLI unter:

https://www.fli.de/de/aktuelles/kurznachrichten/neues-einzelansicht/gemeinsame-stellungnahme-zum-verzehr-von-schweinefleisch-aus-asp-sperrzonen/

25.09.2024
Mit der EUDR drohen Preisaufschläge bei Soja
Schwein

Die EU-Verordnung für entwaldungsfreie Lieferketten (EUDR) ist seit 2023 in Kraft und soll ab dem 01. Januar 2025 angewandt werden, wobei für die Erzeugerstufe (Klein- und Kleinstunternehmen) der Anwendungsbeginn der 01. Juli ist. Für relevante Produkte – wie Soja – ist demnach ab 2025 eine Sorgfaltspflichterklärung vorzulegen, in welcher die Produktionsflächen mit Geodaten sowie die Legalität nachzuweisen sind. Diese soll mit einer Referenznummer in dem im Aufbau befindlichen Informationssystem der EU-Kommission hinterlegt und entlang der Lieferkette weitergegeben werden. Futtermittelfirmen fordern immer häufiger bereits jetzt für Sojafuttermittel aufgrund der Verordnung
einen Zuschlag für EUDR-konformes Soja ab Januar 2025. Mehrere Mitgliedstaaten, unter anderem Deutschland, sprechen sich allerdings für eine Verschiebung der EUDR aus. Durch die EUDR werden laut FEFAC (europäischer Futtermittelverband) Mehrkosten für den Sektor von bis zu 2,25 Mrd. € erwartet. Der DBV begleitet den Prozess sehr kritisch und setzt sich weiterhin für eine Verschiebung und Überarbeitung der EUDR ein.

25.09.2024
Endgültige Ergebnisse der Mai-Viehzählung
Schwein

Kürzlich hat das Statistische Bundesamt (Destatis) die endgültigen Ergebnisse der Viehzählung vom 03. Mai 2024 veröffentlicht. Insgesamt ergab sich dabei ein leichter Anstieg des deutschen Schweinebestandes um 1,1 % auf 21,2 Mio. Tiere im Vergleich zur Vorjahreszählung. Bei den endgültigen Ergebnissen vom 03. Mai 2024 ist auffällig, dass die vorläufigen Zahlen, die im Juni veröffentlicht worden waren, relativ deutlich korrigiert wurden. In den einzelnen Kategorien ergibt sich nach den Korrekturen folgendes Bild: Der Zuchtsauenbestand nahm um 1,4 % auf 1,41 Mio. Sauen zu. Bei den Mastschweinen ein Minus von 2,3 % auf 9,45 Mio. Bei den Ferkeln ein Plus von 5,1 % auf 6,41 Mio. Tiere. Bei den Betriebszahlen blieb der rückläufige Trend der vergangenen Jahre bestehen: Die Zahl der schweinehaltenden Betriebe ging um 2,7 % auf 15.770 zurück. Auch bei den sauenhaltenden Betrieben wurde ein Rückgang um 2,7 % auf 5.110 Betriebe festgestellt. Die durchschnittliche Betriebsgröße steigt weiter an: Bei Mastbetrieben auf 1.013 Mastschweine (inkl. Jungschweine). Bei Sauenbetrieben auf 277 Sauen.

20.09.2024
Rindermarkt: Rindfleischerzeugung gegenüber Vorjahr gestiegen
Milch und Rind

(AMI) Die Schlachtungen von Rindern in Deutschland haben im Zeitraum von Januar bis Juli 2024 gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Insgesamt wurden gut 1,7 Mio. Rinder der Fleischerzeugung zugeführt, das sind 1,8 % mehr als zur gleichen Zeit im Vorjahr.

Mit einem Anteil von 37,2 % entfiel ein großer Teil der geschlachteten Rinder auf Bullen. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2023 sind die Schlachtungen dieser um 1,8 % erhöht worden. Der Anteil an Schlachtkühen war mit knapp einem Drittel nur etwas geringer. Diese wurden allerdings in einem minimal kleineren Umfang zur Schlachtung gegeben als im Jahr zuvor. Aufgrund der höheren Schlachtgewichte als im Vorjahr ist die erzeugte Fleischmenge etwas stärker gestiegen als die Zahl der Schlachtungen.

Schlachtrinder waren in den ersten sieben Monaten dieses Jahres meist stetig gefragt und werden von den Schlachtunternehmen umworben. Durch den rückläufigen Bestand an Tieren ist das Angebot geringer als in den Vorjahren. Das in diesem Jahr vergleichsweise hohe Preisniveau für Schlachtkühe und Jungbullen dürfte die Abgabebereitschaft der Landwirte erhöhen, sodass mehr Rinder zur Schlachtung gegeben werden.

20.09.2024
TierSeuchenInformationsSystem neu gestaltet
Milch und Rind

(DBV) Mit dem TierSeuchenInformationsSystem (TSIS) stellt das Friedrich-Loeffler-Institut aktuelle Informationen zu anzeigepflichtigen Tierseuchen zur Verfügung. Seit Kurzem hat die Website eine neue Benutzeroberfläche. Die grafische Darstellung der Seuchenlage wurde deutlich verbessert und es gibt neue Möglichkeiten zur Filterung und für Downloads. Unter folgendem Link finden Sie die neue Seite: https://tsis.fli.de