Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

Unsere Tradition: Die Zukunft sichern

Auf dem neusten Stand

Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

02.05.2022
Hofluft schnuppern

Schüler*innen besuchen landwirtschaftliche Betriebe beim Zukunftstag

In diesem Jahr fand der Zukunftstag, an dem Jungen und Mädchen einen Einblick in die Berufswelt erhalten sollen, endlich wieder statt. Auch auf den landwirtschaftlichen Betrieben im Verbandsgebiet des Landvolk-Kreisverbandes Rotenburg-Verden e. V. begleiteten viele Schülerinnen und Schüler die Landwirtinnen und Landwirte einen Tag lang bei ihrer Arbeit.

Mark Schunert (rechts) erklärt Jonas Lüdemann, wie der morgendliche Frost sich auf die Pflanze auswirkt.

Vom Schweinestall über Hofladen bis hin zum Hühnermobil lernten die Jungen und Mädchen ein breites Spektrum der täglichen Arbeit auf einem Betrieb kennen. „Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Landwirtinnen und Landwirten, die den Kindern einen ereignisreichen und sicherlich auch lehrreichen Zukunftstag beschert haben“, sagt Jörn Ehlers, Vorsitzender des Landvolk-Kreisverbandes Rotenburg-Verden e. V.

19.04.2022
Viel Neues im Bereich Biogas

Nachhaltigkeitszertifizierung nun auch für Biogasanlagen

(sie). Die Europäische Union möchte in ihrem Energiemix bis zum Jahr 2030 einen Anteil von 32 % an Erneuerbaren Energien erreichen. Angerechnet werden kann dabei nur Energie aus Bioenergie, welche die geforderten Nachhaltigkeitskriterien erfüllt. Dies gilt mit der neuen Richtlinie RED II nun neben Biokraftstoffen ebenfalls für Strom, Wärme und Kälte. Konkret bedeutet dies, dass zukünftig auch Biogasanlagen unter die Richtlinie fallen. Während sich im Kraftstoffbereich (Raps, Getreide und Rüben für Bioethanol) für die Landwirte also nur wenig ändert, müssen sich Betreiber und Lieferanten von Biogasanlagen auf Veränderungen einstellen.

Umfassende Informationen erhalten Sie hier.

13.04.2022
14.05.2022 Informationstag im Evangelischen Dorfhelferinnenseminar in Loccum

(sie). Wenn Mutter oder Vater ausfallen – durch Krankheit, Unfall, Reha – stehen an mehr als 20 Dorfhelferinnenstationen in ganz Niedersachen die Fachkräfte des Evangelischen Dorfhelferinnenwerks bereit und übernehmen das Familienmanagement auf Zeit. Um diesen Service der professionellen Versorgung und Betreuung von Familien in der häuslichen Umgebung aufrecht erhalten zu können, erweitert das Evangelische Dorfhelferinnenwerk Niedersachsen ab sofort sein Aus- und Weiterbildungsangebot, teilt der Landvolk-Pressedienst mit.

Neben dem bewährten 14-monatigen Weiterbildungskurs zum Dorfhelfer oder zur Dorfhelferin für vorgebildete und erfahrene Kräfte, die sich beruflich weiterentwickeln, umorientieren oder – zum Beispiel nach eigener Familienphase – beruflich neu durchstarten wollen, bietet das Dorfhelferinnenwerk ab sofort auch eine dreijährige Vollzeitausbildung zum/zur „Staatlich anerkannten Haus- und Familienpfleger*in“ an.

Am Samstag, den 14. Mai 2022, findet ab 10.30 Uhr ein Informationstag im Evangelischen Dorfhelferinnenseminar in Loccum statt. Um Anmeldung wird bis zum 1. Mai 2022 per E-Mail an seminar@dorfhelferin-nds.de oder telefonisch über 05766-7274 gebeten. Da die Wege zum Beruf der Familienpflegerin und Dorfhelferin sehr individuell sind, wird ausdrücklich auch schon jetzt eine telefonische Vorab-Beratung im Dorfhelferinnenseminar in Loccum empfohlen.

06.04.2022
FINKA Feld-Tag bietet Infos vor Ort

(sie). Gespannt starten wir in dem Projekt „FINKA“ (Förderung von Insekten im Ackerbau) in das zweite Projektjahr. Landwirtinnen, Wissenschaft und Beratung engagieren sich auch im weiteren Projektverlauf, um die Biodivestät auf Ackerflächen zu erhöhen. Hierzu verzichten 30 konventionell arbeitende Landwirtinnen auf einer Versuchsfläche auf den Einsatz von chemisch-synthetischen Insektiziden und Herbiziden. Dabei werden sie von ökologisch arbeitenden Kollegen*innen aus ihrer Region beraten.

Mintja und Heinrich Blohme bilden gemeinsam mit Uwe Michaelis eines von drei FINKA-Betriebspaaren im Landkreis Verden. Ihre bisherigen Projekterfahrungen möchte das Verdener Betriebspaar Interessierten gerne am 21.04.2022 im Rahmen eines Feld-Tages von 10 bis 12 Uhr vorstellen. Darüber hinaus erfolgt ein Fachvortrag zum Thema Raps durch den Referenten André Buske (Landberatung Verden e.V.). Vinzenz Spengler (Bioland e.V.) wird das Thema Kulturführung ohne Herbizide aufgreifen und dabei u.a. auf das Striegeln eingehen.

Interessierte sind herzlich eingeladen sich für den Feld-Tag anzumelden. Hier geht es direkt zur Anmeldung.

Da es eine Teilnehmerbegrenzung gibt, bitten wir um frühzeitige Anmeldung. Den genauen Standort erhalten Sie nach erfolgreicher Anmeldung von uns per Mail.

Verbundpartner im Projekt sind die Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen GmbH, das Netzwerk Ackerbau Niedersachsen e.V., das Landvolk Niedersachsen e.V. sowie das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn (ZFMK) und die Georg-August-Universität Göttingen.

Das Projekt FINKA wird gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz mit Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz.

06.04.2022
Aufhebung der Aufstallungspflicht im LK Verden

(sie). Die Allgemeinverfügung vom 16.11.2021 über die Anordnung zur Aufstallung von Geflügel und Untersagung von Geflügelausstellungen oder Veranstaltungen ähnlicher Art zum Schutz gegen die Aviäre Influenza wurde am 06.04.2022 für das gesamte Kreisgebiet Verden aufgehoben.

Das bedeutet, dass jegliches Geflügel wieder im Freien gehalten werden darf und Geflügelausstellungen oder Veranstaltungen ähnlicher Art stattfinden dürfen.

Hier gelangen Sie zur entsprechenden Allgemeinverfügung

Bei Fragen steht Ihnen der Fachdienst Veterinärdienst und Verbraucherschutz unter veterinaerdienst@landkreis-verden.de oder 04231 15 770 zur Verfügung.

30.03.2022
Umfrage zu landwirtschaftlichen Bewirtschaftungsmethoden

(sie). Noch bis zum 10. April 2022 findet im Rahmen des FINKA-Projektes eine Umfrage zu landwirtschaftlichen Bewirtschaftungsmethoden statt, die Teilnahme dauert ca. 5-10 Minuten. Die gemeinwohlbilanzierte e-fect eG führt diese im Auftrag des Kompetenzzentrums Ökolandbau Niedersachsen (KÖN) durch. Die Befragungsergebnisse werden zur Evaluation und Verbesserung von Projekten zur Erprobung alternativer Bewirtschaftungsmethoden in der Landwirtschaft und für wissenschaftliche Zwecke genutzt. Ihre Antworten werden so gespeichert, dass keine Rückschlüsse auf Ihre Person gezogen werden können.

Hier geht es direkt zur Umfrage.

Bei Rückfragen können Sie sich gerne unter folgender Mailadresse melden: survey-team@e-fect.de

21.03.2022
Teilaufhebung der Aufstallungspflicht im LK Verden

(sie). Die Veterinärbehörde des Landkreises Verden hebt die seit Mitte November für den Landkreis geltende Aufstallungspflicht für Geflügel für weite Teile des Kreisgebietes auf. Mit Ausnahme der Ortschaften Hülsen und Westen in der Gemeinde Dörverden dürfen Geflügelhalter seit Samstag, 19. März ihren Tieren wieder Freilauf gewähren. In den Ortschaften Hülsen und Dörverden besteht weiterhin Stallpflicht.

Die Aufstallungspflicht war zum Schutz der heimischen Geflügelhaltung vor einer Infektion mit dem Erreger der Geflügelpest angeordnet worden. Das aktuelle Geflügelpestgeschehen bei Wildvögeln in Niedersachsen sowie im Landkreis Verden und in den Nachbarlandkreisen ist in den letzten Wochen rückläufig. Ab sofort gilt nur noch eine örtlich begrenzte Aufstallungspflicht für Geflügelhaltungen in den Ortschaften Hülsen und Westen, da sich diese in der Nähe von avifaunistisch wertvollen Gebieten in der Allerniederung befinden. Die Veterinärbehörde weist darauf hin, dass weiterhin jeder Verdacht der Erkrankung auf Geflügelpest dem Fachdienst Veterinärdienst und Verbraucherschutz des Landkreises Verden unter der Telefonnummer (04231) 15-770 oder per E-Mail an veterinaerdienst@landkreis-verden.de zu melden ist.

20.03.2022
Aufhebung der Aufstallungspflicht im LK Rotenburg

(sie). Am 16.03.2022 endete die Stallpflicht für die heimischen Geflügelhaltungen im Landkreis Rotenburg. Die Verwaltung hob die allgemeine Verfügung auf, die seit dem 1. Februar kreisweit gegolten hatte. Die Aufstallungspflicht war angeordnet worden, um die heimische Geflügelhaltung vor einer Infektion mit dem Geflügelpest-Virus zu schützen. „Eine aktuelle Betrachtung der Seuchenlage in Niedersachsen, der Wildvogelfunde im Landkreis sowie der umgebenden Gebiete macht es nach derzeitigem Stand möglich, die Pflicht aufzuheben“, hieß es aus dem Kreishaus. Bei einer Verschärfung der Tierseuchenlage könne sie jedoch jederzeit erneut angeordnet werden. Auffällige Tierverluste seien dem Veterinäramt unter der Telefonnummer 04261/983-2366 beziehungsweise 2358 oder per E-Mail an veterinaeramt.row@lk-row.de zu melden.

17.03.2022
24.03.2022 Online-Veranstaltung zur aktuellen Tierseuchensituation

(sie). Am Donnerstag, den 24.03.2022 um 19:30 Uhr veranstalten wir für unsere Mitglieder eine digitale Veranstaltung zur aktuellen Tierseuchensituation. Inhalt der informationsreichen Veranstaltung werden die aktuelle Situation der ASP, Vorsorgemaßnahmen und Konsequenzen bei einem Seuchenbefall für unsere Betriebe, die Geflügelpest und ihre Folgen sowie das Equine Herpesvirus sein.

Interessierte Mitglieder bitten wir um Anmeldung bis zum 23.03.2022 um 12 Uhr per E-Mail unter homann@landvolk-row-ver.de. Aus organisatorischen Gründen können Anmeldungen danach nicht mehr angenommen werden. Die Veranstaltung wird über Zoom durchgeführt. Der digitale Tagungsraum ist ab 19:00 Uhr geöffnet. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

15.03.2022
Welche Folgen hat die Düngekrise für Landwirt*innen und Verbraucher*innen?

Unser Vorsitzender Jörn Ehlers im Interview mit "buten un binnen"

(sas). Lieferungen aus Russland und der Ukraine fehlen, weshalb die Mineraldünger-Preise um das Dreifache gestiegen sind. Dies hat auch Auswirkungen auf die Lebensmittelpreise. Unser Vorsitzender Jörn Ehlers führte dazu ein Interview mit “buten un binnen”. Das gesamte Interview gibt es noch bis zum 14. März 2023 online unter: https://www.butenunbinnen.de/videos/duengerkrise-landwirtschaft-natur-umwelt-duenger-wirtschaft-100.html

Aktuelles aus dem Landesverband

20.12.2024
Reges Weihnachtsgeschäft am Geflügelmarkt
Geflügel

(AMI/MEG) Die Nachfrage am Geflügelmarkt war im Dezember 2024 lebhaft. Die Aktionen des Lebensmitteleinzelhandels richteten sich verstärkt auf das Festtagssortiment. Das Angebot an Geflügelfleisch insgesamt war bedarfsgerecht bis knapp. Weiterhin floss die hiesige Produktion von Hähnchenfleisch rege am Markt ab. Durch die Konkurrenz der Saisongeflügelprodukte werden die Haushaltskäufe im Dezember aber erfahrungsgemäß stagnieren. Die Schlachtereiabgabepreise zogen nochmals an.

Mit Sorge blickt insbesondere die Putenbranche auf jüngste Ausbrüche der Aviären Influenza. Inzwischen wurden auch regionale Wiedereinstallungsverbote erlassen. Die Nachfrage wurde anhaltend als lebhaft bezeichnet. Das Angebot war nicht mehr so knapp wie im Vormonat. Auf Großhandelsebene wurden für Dezember nochmals etwas festere Schlachtereiabgabepreise gemeldet. Die Nachfrage nach Suppenhennen nahm im Dezember saisonüblich Fahrt auf. Die Althennenpreise tendierten sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden und Belgien meist seitwärts.

20.12.2024
Rindermarkt: Trend des sinkenden Fleischkonsums setzt sich fort
Milch und Rind

(AMI) Nach aktuellen Schätzungen der EU-Kommission dürfte sich der Fleischverzehr der EU-Bürger bis 2035 weiter rückläufig entwickeln. Wird für 2025 noch mit einem durchschnittlichen Konsum von 66,8 kg pro Kopf gerechnet, sind es 2035 noch erwartete 66,3 kg je Bürger.

Die beliebteste Fleischart unter den Einwohnern der EU ist Schweinefleisch. Daran wird sich in den nächsten zehn Jahren nichts ändern. Der Verzehr dürfte sich dennoch deutlich weiter verringern. Konsumierte jeder EU-Bürger im Jahr 2005 rund 34,3 kg Schweinefleisch, werden für 2035 rund 13 % oder fast viereinhalb Kilogramm weniger prognostiziert. Auch bei Rind- und Schaffleisch lässt sich von 2005 bis 2035 ein fast stetig sinkender Verzehr verzeichnen, wobei sich der geringe Konsum von Schaffleisch ab dem Jahr 2024 recht stabil entwickeln dürfte. Ein stark steigender Verzehr innerhalb des betrachteten Zeitraums wird nur bei Geflügelfleisch vermutet. Die Nachfrage nach dieser Fleischart dürfte in den nächsten zehn Jahren weiter zunehmen und 2035 bei 25,8 kg liegen.

Eine immer wichtigere Rolle bei der Entwicklung des Fleischverzehrs und der -produktion dürften laut der EU-Kommission Nachhaltigkeitsaspekte spielen. Im Fall von Rindfleisch werden zudem das kleiner werdende Angebot sowie die vergleichsweise hohen Preise für den abnehmenden Verzehr verantwortlich gemacht. Bei Schweinefleisch wird neben ökologischen Bedenken der Verbraucher der im Vergleich mit anderen Fleischarten relativ hohe Fettgehalt als potentiell ungünstig für die Nachfrageentwicklung angesehen. Geflügelfleisch hingegen dürfte von den sich ändernden Verbrauchsgewohnheiten im Hinblick auf den Fleischverzehr profitieren.

20.12.2024
Weihnachtsgrüße
Milch und Rind

Das Landvolk wünscht Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches sowie gesundes Jahr 2025! Der nächste Milch-Report erscheint am 10. Januar.

20.12.2024
DBV-Situationsbericht: Gewinneinbrüche
Milch und Rind

(DBV) Im Wirtschaftsjahr 2023/2024 sank das durchschnittliche Unternehmensergebnis der Haupterwerbsbetriebe lt. DBV-Situationsbericht um 30 % auf 77.500 €. Besonders sinkende Erzeugerpreise und hohe Betriebsmittelpreise belasteten die Landwirte. DBV-Präsident Rukwied sieht die agrarpolitische Situation als herausfordernd und fordert einen Neustart der Agrarpolitik. Notwendig seien Entlastungen, Investitionsimpulse sowie eine Reduktion der Auflagen und mehr Planungssicherheit

20.12.2024
Neue Vorschläge zu GMO und UTP
Milch und Rind

(DBV) Am 10.12.2024 legte die EU-Kommission Vorschläge zur Stärkung der Landwirte in der Wertschöpfungskette vor. Besonders diskutiert wird die Änderung der Gemeinsamen Marktordnung (GMO), welche u.a. Vertragspflicht für Milchlieferbeziehungen vorsieht. Der DBV begleitet die Entwicklung kritisch, zuletzt war die klar ablehnende Position ggü. staatlichen Vorgaben für Lieferbeziehungen auf nationaler Ebene deutlich kommuniziert worden!

20.12.2024
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) Der saisonale Anstieg des Milchaufkommens setzte sich zuletzt fort. So erfassten die Molkereien in der 49. Woche 0,4 % mehr Milch als in der Vorwoche, jedoch lag die Milchmenge insgesamt noch 1,2 % unter dem Niveau des Vorjahres. Im Weihnachtsgeschäft ist abgepackte Butter stark nachgefragt. Mitte Dezember gingen noch umfangreiche Bestellungen ein, auch in dieser Woche sind hohe Warenausgänge zu verzeichnen. Die Nachfrage nach Blockbutter bleibt hoch und das Angebot stieg nach dem Preisrückgang bei Industrierahm. Der Schnittkäsemarkt zeigt eine gute Nachfrage, Bestellungen sind i.d.R. lieferbar, mit wenigen Engpässen.

Am MMP-Markt ist die Aktivität vor den Feiertagen gering, mit wenigen neuen Abschlüssen innerhalb der EU sowie für Exporte. Auch bei VMP ist die Lage ruhig, neue Abschlüsse erfolgen vor dem Jahresende nur in begrenztem Umfang. Am MP-Markt sind stabile Tendenzen zu sehen. Für Lebensmittelware gibt es weiterhin Exportnachfrage, die starke Nachfrage nach Molkenproteinkonzentraten stützt die Preise.

19.12.2024
Langfristig weniger Fleisch in Deutschland hergestellt
Geflügel

(AMI) – In der längerfristigen Entwicklung der Fleischerzeugung sinken in Deutschland die produzierten Mengen. So sind bereits seit 2016 immer weiter sinkende Erzeugungswerte festzustellen. Für das laufende Jahr wird von einer Stabilisierung der Produktion ausgegangen.

Die größten Abnahmeraten sind dabei bei der Erzeugung von Schweinefleisch zu beobachten, allein in den Jahren 2022 und 2023 sanken die hergestellten Tonnagen um 17 %. Die Marktanteile der einzelnen Fleischarten haben sich innerhalb der vergangenen 20 Jahre verschoben. Mit gut 54 % an der Gesamtproduktion bleibt Schweinefleisch weiter die beliebteste Fleischart der Deutschen, wenn auch mit einem sinkenden Trend.

Gleichzeitig wurde die Erzeugung von Geflügel in den vergangenen zwei Jahrzehnten mit einer Steigerungsrate von 48 % von 2004 bis 2024 deutlich ausgebaut und übertrifft mittlerweile die Produktion von Rind- und Kalbfleisch. Fast ein Viertel der Fleischerzeugung wird durch Geflügelfleisch gedeckt. Die hergestellten Größenordnungen bei Schaf- und Ziegenfleisch belegen mit 0,4 % der gesamten Fleischproduktion nur einen Nischenplatz.