Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

22.11.2024
Vermarktungsnorm für Eier: Künftig alle Packstellen ausweisen
Geflügel

Die überarbeitete Verordnung zur Vermarktung von Eiern (EiMarktV) trat am 8. November 2024 in Deutschland in Kraft. Grundlage dieser Änderungen ist die am 8. November 2023 verabschiedete Anpassung der EU-Vermarktungsnormen für Eier. Zukünftig müssen alle Codes der Packstellen sichtbar und leicht lesbar angegeben werden. Um Falschkennzeichnung einzudämmen und die Rückverfolgbarkeit zu stärken, soll die Kennzeichnung der Eier bereits in der Produktionsstätte erfolgen. Ungestempelte Eier dürfen weiterhin nur unsortiert ab Hof verkauft werden. Wie der Bundesverband Ei e.V. (BVEi) mitteilt, enthält die EiMarktV neue Regelungen, die insbesondere bei der Kennzeichnung von Endverpackungen Kritik hervorrufen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft teilt die Kritik des Verbandes und bewertet die Regelung ebenfalls als problematisch. Um eine Klärung herbeizuführen, hat der BVEi ein Schreiben an den zuständigen EU-Agrarkommissar verfasst. Darin fordert der Verband eine Konkretisierung und Anpassung der neuen Vorgaben, um die praktische Umsetzung zu erleichtern und die Transparenz für Verbraucher sicherzustellen.

22.11.2024
QS-Antibiotikamonitoringreport 2024
Geflügel

(QS) Am 18. November startete die Welt-Antibiotika-Woche, um das Bewusstsein für Antibiotikaresistenzen zu schärfen und eine Senkung des Einsatzes voranzutreiben. Die aktuelle Ausgabe des Antibiotikamonitoringreports zeigt, dass der seit über einem Jahrzehnt beobachtete Rückgang beim Einsatz von Antibiotika in der Tiermast inzwischen ein therapeutisch notwendiges Niveau erreicht hat. Nach einem anfänglichen starken Rückgang stagnieren die verabreichten Mengen nun auf diesem niedrigen Level. Ein genauer Blick auf die verschiedenen Tierarten offenbart interessante Entwicklungen.

In der Geflügelhaltung blieben die verabreichten Antibiotikamengen 2023 im Vergleich zum Vorjahr unverändert bei 119 Tonnen und kennzeichnen damit das tiefste Niveau seit 10 Jahren. Der Bericht zeigt insgesamt, dass der verantwortungsvolle Umgang mit Antibiotika in der Tiermast weiter gefördert wird. Während in einigen Bereichen die Datenlage noch konsolidiert werden muss, zeichnet sich in anderen eine positive und stabile Entwicklung ab.

Ausführliche Informationen sowie Detailauswertungen zu den Mengen und den Entwicklungen der einzelnen Wirkstoffe finden Sie unter: Statusbericht-Antibiotika-2024.pdf

22.11.2024
Rindermarkt: Jungbullenpreise steigen deutlich
Milch und Rind

(AMI) Die Situation am Schlachtrindermarkt stellt sich zurzeit uneinheitlich dar. Aus zahlreichen Regionen Deutschlands wird aktuell von einem begrenzten Angebot an Jungbullen berichtet. Die männlichen Schlachtrinder sind sehr stark umworben und werden gesucht. Mancherorts wird die Marktlage etwas ausgewogener eingestuft, da das Angebot als durchschnittlich und die Nachfrage als dazu passend bewertet wird. Insgesamt ist die Versorgungslage jedoch sehr knapp. Um dieser Marktsituation gerecht zu werden, wird die Notierung deutlich nach oben korrigiert. Auch für Schlachtkühe werden derzeit zügig Abnehmer gefunden. Zum Teil fallen die Stückzahlen gegenüber der Nachfrage zu gering aus. Für eine Preisanpassung reicht das aber vorerst nicht.

22.11.2024
QM-Milch e.V. zum Geschäftsjahr 2024
Milch und Rind

(DBV) Der QM-Milch e.V. informiert per Pressemitteilung über die Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2024. Demnach wurden in diesem Jahr Schritte der Weiterentwicklung vollzogen, um die sich stetig wandelnden Anforderungen an eine moderne Milchviehhaltung in den Bereichen Prozess- und Produktqualität weiterhin zu berücksichtigen und praxistauglich umzusetzen. Den Bericht in voller Länge finden Sie hier.

22.11.2024
QS/QM: Info bzgl. Futtermittelvereinbarung
Milch und Rind

(DBV) Per Revision des QM-Standard und der Futtermittelvereinbarung, dürfen QM-anerkannte Betriebe seit 01.10.24 nur Futtermittel von solchen Futtermittelherstellern und -händlern beziehen, die sich für die Lieferberechtigung ins QM-Milch-System registriert haben und in den zentralen Listen (QS, GMP+ International) aufgeführt sind. Es gilt daher, die Lieferberechtigung von Futtermittelherstellern sicherzustellen. Insb. bei Sackwarenhändlern ist dies herausfordernd. Wir verweisen auf die hier verlinkten Informationen der QS GmbH. Die Einhaltung der Regelung ist relevant für den Zertifizierungsvorgang und damit die Lieferberechtigung des Milcherzeugers für den QM-Standard.

22.11.2024
EUDR-Votum sofort umsetzen!
Milch und Rind

(DBV) „Bundesminister Özdemir muss jetzt die Vorschläge zur Entbürokratisierung der EUDR unterstützen. (…)“, äußerte sich DBV-Präsident Joachim Rukwied Anfang dieser Woche. Anlässlich der Sitzung der Ständigen Vertreter der EU-Mitgliedstaaten am 20.11. in Brüssel, bei der die Vorschläge zur Verbesserung der EU-Verordnung über entwaldungsfreie Lieferketten (EUDR) diskutiert wurden, appellierten Bauernverband und Waldbesitzerverbände mit Nachdruck an Bundesminister Özdemir.

22.11.2024
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) Weiterhin befindet sich die Milchanlieferungsmenge auf einem Tiefstand. Die Vorjahreslinie wurde lt. ZMB in KW 45 um 1,2 % unterschritten. Im Vergleich zur Vorwoche wurden 0,6 % weniger Milch angeliefert. Die längerfristigen Auswirkungen von BTV-3 sorgen nach wie vor für Unsicherheit. Die Preise für Industrierahm haben sich erneut etwas erhöht, der Markt für Flüssigrohstoff bleibt sehr fest. Butterpreise stabil auf Rekordniveau bei anhaltend guter Nachfrage nach abgepackter Butter. Es wird nach Aushilfslieferungen gefragt und bis Weihnachten mit weiter steigender Nachfrage gerechnet. Bei Blockbutter verhalten sich die Akteure aufgrund der Preise abwartend und kaufen vorsichtig. Notierung wurde zuletzt leicht angehoben.

Stabile Nachfrage nach Schnittkäse bei geringer Verfügbarkeit, die bis Weihnachten weiter sinken dürfte. MMP zuletzt belebter mit festeren Preisen. VMP wurde mehr gehandelt, jedoch auch zu höheren Preisen. MP gut nachgefragt bei festen bis steigenden Preisen. Preistendenz insgesamt steigend, siehe Grafik.

20.11.2024
Tierhalter aufgepasst: Ihre Meinung zählt!
Schwein

Dokumentationspflichten, neue Haltungsvorgaben, steigende Kosten – was sind die größten Herausforderungen, die Sie in der Tierhaltung umtreiben? Sehen Sie die Tierhaltung auch in Zukunft noch als Standbein Ihres Betriebes?

Diesen und weiteren Fragen möchten wir, das Landvolk Niedersachsen, in unserer Online-Umfrage zu den Herausforderungen und der Zukunft der Tierhaltung auf den Grund gehen. Ziel ist es, ein Stimmungsbild der niedersächsischen Tierhalter zu erhalten, um unsere Aktionen und Forderungen gegenüber der Politik und dem Handel mit konkreten Betroffenheitswerten zu untermauern.

Wenn auch Sie Ihre Sichtweise auf die Herausforderungen und Problemstellungen in der Tierhaltung teilen wollen, dann nehmen Sie sich 10-15 Minuten Zeit für unsere Umfrage. Die Beantwortung erfolgt selbstverständlich anonym. Als Belohnung besteht die Möglichkeit an einer Verlosung von drei Engelbert Strauss-Gutscheinen im Wert von jeweils 50 € teilzunehmen.

Hier gelangen Sie zur Umfrage: https://www.umfrageonline.com/c/tierhaltung-in-niedersachsen.

20.11.2024
QS-Antibiotikamonitoringreport 2024
Schwein

(QS) Die aktuelle Ausgabe des Antibiotikamonitoringreports zeigt, dass der seit über einem Jahrzehnt beobachtete Rückgang beim Einsatz von Antibiotika in der Tiermast inzwischen ein therapeutisch notwendiges Niveau erreicht hat. Nach einem anfänglichen starken Rückgang stagnieren die verabreichten Mengen nun auf diesem niedrigen Level. Ein genauer Blick auf die verschiedenen Tierarten offenbart interessante Entwicklungen. In der Schweinehaltung konnten die erheblichen Einsparungen der vergangenen Jahre weitgehend aufrechterhalten werden. Zwar stieg die Menge der verabreichten Antibiotika bei Mastschweinen im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 um acht Tonnen an – ein Plus von 3,7 Prozent, – dennoch bleibt das Gesamtniveau niedrig und zeigt keine besorgniserregende Entwicklung. Der Bericht zeigt insgesamt, dass der verantwortungsvolle Umgang mit Antibiotika in der Tiermast weiter gefördert wird. Während in einigen Bereichen die Datenlage noch konsolidiert werden muss, zeichnet sich in anderen eine positive und stabile Entwicklung ab. Ausführliche Informationen sowie Detailauswertungen zu den Mengen und den Entwicklungen der einzelnen Wirkstoffe finden Sie unter Statusbericht-Antibiotika-2024.pdf